Schiffsführer unter Drogeneinfluss Ausflugs-Barkassen kollidieren in Hamburg

Bootscrash auf der Elbe: Zwei Barkassen sind bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg zusammengestoßen, mehrere Personen wurden dabei verletzt. Ein Drogentest ergab, dass der verantwortliche Bootsführer zuvor Cannabis konsumiert hatte.


Hamburg - Bei einer Kollision zweier Schiffe für Hafenrundfahrten in Hamburg sind am Sonntagmittag acht Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, erlitt eine Person davon schwere Verletzungen. Den Angaben zufolge war die Barkasse "Irma II" im Bereich der Ellerholzschleuse mit dem Schiff "Anita Ehlers" zusammengestoßen. Dabei wurden beide Schiffe sowie das Schleusentor erheblich beschädigt. Insgesamt befanden sich rund 35 Menschen an Bord der Schiffe, viele stürzten durch die Wucht des Aufpralls.

Zum Unfallzeitpunkt stand der Schiffsführer unter dem Einfluss der Droge Cannabis. Ein Drogenschnelltest wies den Konsum nach, teilte die Polizei am Montag mit. Der 23-Jährige musste eine Blutprobe abgehen, seine Barkasse wurde von der Polizei sichergestellt.

Der Schiffsführer habe zuvor ausgesagt, dass ein Hebel nicht funktioniert hatte, mit dem er das Schiff abbremsen wollte, wie die Zeitung "Die Welt" berichtete. Deshalb hatte die Polizei zunächst einen technischen Defekt als Unglücksursache vermutet.

sto/ddp



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