Schlange an Bord Swiss-Flugzeug geräumt

Ein Swiss-Passagier hat kurz vor dem Start sein Haustierchen verloren - eine 25 Zentimeter lange Schlange. Das Reptil war nicht wieder aufzufinden, das Flugzeug musste evakuiert werden.


Zürich - Ein Passagier hatte beobachtet, wie das Reptil seinem Halter, einem 20-jährigen Russen, aus dem Hosensack entwichen war, wie eine Sprecherin der Swiss, Priska Spörri, mitteilte. Weil die Suche nach dem 20 bis 25 Zentimeter langen blinden Passagier erfolglos blieb, mussten alle 76 Passagiere und das Gepäck am Flughafen Zürich-Kloten wieder ausgeladen werden.

Mit Ausnahme des 20-Jährigen, der mit seiner Mutter von New York über Zürich nach Moskau unterwegs war, konnten die anderen 74 Passagiere eineinviertel Stunden später in einer Ersatzmaschine weiterfliegen. Um die entwichene Schlange zu töten, wurde das ursprünglich für den Moskau-Flug vorgesehene Flugzeug mit CO2 gefüllt. Swiss behält sich laut Spörri nun das Recht vor, die durch diesen Zwischenfall entstandenen Kosten den beiden Russen in Rechnung zu stellen. Diese dürften sich auf mehrere zehntausend Franken belaufen.



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