Schweres Erdbeben In Bangkok schwankten die Wolkenkratzer

Schreck und Panik in Südostasien: Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,1 hat Laos, Thailand, Birma und Vietnam erschüttert. In Chiang Mai und sogar in den vom Epizentrum weit entfernten Großstädten Bangkok und Hanoi gerieten die Hochhäuser ins Wanken.


Bangkok - Das schwere Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Laos und Thailand hat heute selbst in weit entfernten Großstädten Panik ausgelöst, nach Behördenangaben aber keine größeren Schäden verursacht. Wie das US-Institut für Geophysik (USGS) mitteilte, erreichte das Beben eine Stärke von 6,1 auf der Richterskala.

Beben in Bangkok: Angestellte flüchten aus den Büros und warten das Erdbeben auf den Straßen ab
REUTERS

Beben in Bangkok: Angestellte flüchten aus den Büros und warten das Erdbeben auf den Straßen ab

Das Epizentrum lag den Angaben zufolge in 38 Kilometer Tiefe unter dem sogenannten Goldenen Dreieck zwischen Laos, Birma und Thailand. Im rund 880 Kilometer entfernten Bangkok und in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi gerieten Hochhäuser ins Schwanken, Hunderte Menschen flüchteten in Panik auf die Straßen.

Die chinesische Erdbebenwarte, die eine andere Skala benutzt, gab die Stärke des Bebens mit 6,6 an. Zwei Stunden nach dem ersten Erdstoß wurde die Region nach Angaben thailändischer Meteorologen von einem Nachbeben der Stärke 4,7 erschüttert.

Den Angaben zufolge wankten auch in der bei Touristen beliebten Stadt Chiang Mai einige Gebäude, Hunderte Menschen gerieten in Panik. Über größere Schäden oder Opfer war zunächst nichts bekannt. Nach den ersten Erkenntnissen habe es keine Todesopfer gegeben, sagte ein Sprecher des laotischen Außenministeriums. In der betroffenen Region gebe es zudem kaum höhere Häuser, mit großen Schäden sei nicht zu rechnen.

abl/AFP



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