Sevilla Unesco erklärt Dolomiten zum Welterbe

Nach dem Meer die Berge: Die Unesco hat neben dem Wattenmeer zwei Gebirgslandschaften in die Liste des Kultur- und Welterbes aufgenommen - die Dolomiten in Norditalien und den heiligen Mount Wutai in China.


Sevilla - Die Uno-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) hat neben dem Wattenmeer auch die Dolomiten in Norditalien und den Mount Wutai in China auf die Liste des Welterbes der Menschheit gesetzt. Dies entschied das Welterbe-Komitee der Unesco am Freitag auf seiner Tagung in Sevilla.

Die Uno-Organisation würdigte die Dolomiten als eine der "schönsten Berglandschaften" der Welt. Das Gebiet in den norditalienischen Alpen umfasst 18 Gipfel, die teilweise über 3000 Meter hoch sind. Das Gebirge zeichnet sich durch steile Felswände, scharfe Klippen sowie eine Vielzahl enger und tiefer Schluchten aus. Das zum Welterbe erklärte Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von fast 142.000 Hektar.

Der Mount Wutai im Norden Chinas ist mit seinen fünf Gipfeln ein "heiliger Berg" der Buddhisten. Auf seinen Hängen befinden sich 53 Klöster und Tempel mit wertvollen Kunstschätzen. Höchster Gipfel des über hundert Kilometer langen Gebirges ist der 3058 Meter hohe Beitaiding.

Insgesamt lagen dem Uno-Gremium in der südspanischen Metropole 27 Anträge für die Neuaufnahme in die Welterbe-Liste vor. Das Treffen in Sevilla dauert noch bis zum 30. Juni.

abl/dpa/AP



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