Singapore Airlines Passagiere fühlen sich durch Kameras an Bord ausspioniert

Eine kleine Kameralinse im Vordersitz irritiert Passagiere von Singapore Airlines - sie fürchten einen Eingriff in ihre Privatsphäre. Die Airline beschwichtigt und verweist auf "zukünftige Verwendungen".
Foto: © Edgar Su / Reuters/ REUTERS

Die Fluglinie Singapore Airlines hat aufgebrachte Passagiere beruhigen müssen, die sich an Bord durch Kameras beobachtet fühlten. In sozialen Medien hatten Kunden der Fluglinie ihren Unmut geäußert: "Habe gerade einen interessanten Sensor entdeckt, der mich von der Rückseite des Vordersitzes anblickt", schrieb ein Passagier auf Twitter.

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Ein anderer forderte die Fluglinie auf Twitter auf, "alle Passagiere zu informieren und ihre Erlaubnis einzuholen", sich von Kameras beobachten zu lassen.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung beteuerte das Unternehmen, dass die kleinen Kameras, die in neueren Maschinen neben dem Bildschirm des Bord-Entertainment-Systems an jedem Sitzplatz installiert sind, nicht in Betrieb seien und keineswegs die Passagiere während des Flugs überwachen sollten.

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Der Hersteller habe die Kameras "für zukünftige Verwendungen" eingebaut, erklärte Singapore Airlines. "Wir haben keine Pläne, diese Kameras einzusetzen." Doch die Ankündigung reicht manchen aufgebrachten Passagieren nicht. Sie fordern, die Linsen mit Aufklebern abzudecken.

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abl/AFP
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