Stichwort InterCityExpress

Er ist das Aushängeschild der Bahn AG: Seit 1991 fahren die Hochgeschwindigkeitszüge InterCityExpress (ICE) über Deutschlands Schienen.


Derzeit verkehren im Netz der Bahn AG etwa 120 ICE-Züge der ersten, zweiten und der neuen Neigetechnik-Generation. Die ICE 1 und 2 erreichen eine fahrplanmäßige Geschwindigkeit von bis zu 280 Kilometern pro Stunde. Sie können, wenn Verspätungen aufgeholt werden müssen, aber auch schneller fahren.

Flaggschiff der Deutschen Bahn AG: der ICE
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Flaggschiff der Deutschen Bahn AG: der ICE

Zur Weltausstellung Expo in Hannover sollen von 1. Juni an weitere ICE mit Neigetechnik sowie ICE-Züge der dritten Generation zum Einsatz kommen. Sie erreichen eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 330 Kilometern pro Stunde. Insgesamt sollen mit Beginn der Expo etwa 160 ICE-Züge über das Bahnnetz rollen.

Täglich fahren rund 75.000 Fahrgäste mit einem ICE. Seit die Hochgeschwindigkeitszüge im Einsatz sind, haben sie deutlich mehr als 100 Millionen Passagiere befördert.

Die Bahn erwirtschaftet nach wie vor etwa 30 Prozent ihres Umsatzes im Fernverkehr allein mit ihren ICE-Zügen. 1999 fuhr der Konzern im Kerngeschäft Fernverkehr einen Umsatz von mehr als fünf Milliarden Mark ein.

Der ICE 1, von dem 59 Züge im Einsatz sind, geriet durch die Zugkatastrophe von Eschede im Juni 1998 in die Schlagzeilen. Danach mussten die Räder aller Züge ausgewechselt werden.



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