Sturm Bahnverspätungen im Südwesten

Der schwere Sturm, der in der Nacht zum Montag über Deutschland tobte, hatte im Bahnverkehr lange Wartezeiten zur Folge. Vor allem Züge auf Nord-Südverbindungen und nach Frankreich waren betroffen.


Noch am Montagvormittag kam es nach Angaben der Bahn zu erheblichen Verspätungen im Fern- und Nahverkehr. Wie ein Bahnsprecher mitteilte, verkehrten infolge abgerissener Oberleitungen und Signalstörungen in den Bereichen Frankfurt am Main, Mannheim, Darmstadt sowie Worms die Züge auf der Nord-Süd-Achse in beiden Richtungen mit Verspätungen bis zu einer Stunde.

Wegen des Sturms waren auch die Bahnverbindungen zwischen Frankfurt und Paris erheblich beeinträchtigt. Das französische Bahnunternehmen SNCF teilte mit, die Züge, die beide Städte miteinander verbinden, hätten in der Nacht erhebliche Verspätungen von bis zu 16 Stunden gehabt und wurden zum Teil über Belfort und Mülhausen umgeleitet.



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