Südafrika Touristen fliehen vor Unwetter im Krüger-Nationalpark

Wegen schlechten Wetters wurden mehrere Eingänge und Camps im Krüger-Nationalpark gesperrt. Dutzende Touristen mussten per Hubschrauber ausgeflogen werden. Auch in den nächsten Tagen drohen weitere Niederschläge.

Flut in Südafrika: Per Helikopter wurden Touristen in Sicherheit gebracht
DPA / South African Airforce

Flut in Südafrika: Per Helikopter wurden Touristen in Sicherheit gebracht


Kapstadt - Nach heftigen Regenfällen haben Rettungskräfte Dutzende Touristen und Mitarbeiter aus dem Krüger-Nationalpark in Südafrika in Sicherheit gebracht. Nach Behördenangaben vom Montag wurden mindestens 15 Touristen ausgeflogen. Zahlreiche Camps, Straßen und Eingänge zu dem riesigen Park wurden gesperrt. Allein aus einem einzigen Camp seien 70 Mitarbeiter und eine nicht genannte Zahl von Urlaubern in Sicherheit gebracht worden, erklärte die Parkverwaltung.

In weiten Teilen Südafrikas waren in den vergangenen Tagen heftige Regenfälle niedergegangen. Weitere Niederschläge werden in den kommenden Tagen erwartet. Im Mapungubwe-Nationalpark im Norden des Landes richteten die Unwetter schwere Schäden an, mehrere Straßen wurden weggewaschen. Der Park wurde vorerst geschlossen.

Der Krüger-Nationalpark ist das wichtigste Touristenziel in der Region. Der Park an der Grenze zu Simbabwe und Mosambik ist etwa so groß wie Israel und beherbergt zahlreiche seltene Tierarten wie Leoparden, Nashörner und Elefanten.

sto/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.