Surfers Frust Suche nach der verlorenen Welle

Sie war die perfekte Welle, die härteste, die längste und die beste nach links drehende Europas - und nun ist sie verschwunden: die Welle von Mundaka. Seit gut einem Jahr warten Surfer aus aller Welt auf ihre Rückkehr an die Atlantikküste Spaniens.


Wellenreiter (in Kalifornien): Definitiv nichts für Anfänger
AP

Wellenreiter (in Kalifornien): Definitiv nichts für Anfänger

Madrid - Mundaka galt als Surf-Mekka - der baskische Badeort bei Bilbao hatte mit seinem Strand und den als einzigartig geltenden Wellen Surfer aus aller Welt angelockt. "Vom offenen Meer rollen die Monster auf das kleine, burgartige Fischerdorf zu, drehen direkt vor der Hafenmauer ab und laufen dann in einer endlos langen, linken Welle in die Flussmündung des Gernike. Mundaka ist definitiv nichts für Anfänger und kann bis zu vier Meter hoch werden", beschrieb die Surfer-Site wellenreiten.de.

Seit dem Verschwinden der Welle vor gut einem Jahr hätten Universitäten und Forschungsinstitute bislang vergeblich nach den Ursachen gesucht, berichtete "El País". Manche Experten führten das Ausbleiben der Welle auf Ausgrabungen von Sand zurück, andere sahen den Grund in einem Drehen des Windes von Nordwest auf Nord, und wiederum andere sprachen schlichtweg von einer Laune der Natur. "In Wirklichkeit hat niemand die geringste Ahnung, weshalb die Welle verloren ging", schreibt die spanische Zeitung.



© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.