Tage der offenen Türen New Yorks private Räume

Wohnhäuser werden zu Museen, Büros zu Spielplätzen: Beim "Open House New York" öffnen Privatleute, Firmen und öffentliche Institutionen am ersten Oktoberwochenende ihre Türen für Besucher. Voyeure sind willkommen.


New York - Es ist nicht nötig, durch die Gardinen zu spähen: Ein Mal im Jahr öffnen sogar einige Privatleute ihre Wohnzimmer für neugierige Nachbarn oder Touristen. "Open House New York" nennt sich die Aktion, die in diesem Jahr fünften Geburtstag feiert. Sie ist ein Wochenende der offenen Türen für Bürger und Besucher der Stadt, die wissen möchten, was sich hinter den Fassaden verbirgt. Am 6. und 7. Oktober haben Neugierige so Zutritt zu vielen Gebäuden, die ihnen normalerweise verschlossen bleiben.

Feuerwachen, Denkmäler, Fabriken, Herrenhäuser, Villen sowie Wolkenkratzer können dann kostenlos besichtigt werden. Geöffnet haben unter anderem der Rockefeller Center Rooftop Garden, ein U-Bahn-Schacht, das Federal Hall National Memorial sowie das Gebäude der United Nations. Auch ein Bummel über einen historischen Viadukt ist möglich.

Zusätzlich gibt es Veranstaltungen wie Kurse in Architekturzeichnen oder Theateraufführungen an ungewöhnlichen Orten - im letzten Jahr wurde beispielsweise ein Friedhof zur Bühne. Das komplette Programm gibt es auf der Website der Veranstalter als Download unter www.ohny.org

jbr/ddp



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