Tödlicher Extremsport Zwei Speedflyer in der Schweiz verunglückt

Innerhalb von wenigen Stunden sind in der Schweiz zwei Speedflyer ums Leben gekommen. Die Extremsportler mit Skiern und Gleitschirm stürzten in der Titlisregion und auf dem Diablerets-Gletscher ab.


Engelberg/Les Diablerets - In den Schweizer Alpen sind zwei Männer beim Speedflying ums Leben gekommen: Ein 36-jähriger Berner verunglückte am Samstagmorgen auf dem Diablerets-Gletscher. Bereits am Freitag kam ein 23-jähriger Mann in der Titlisregion ums Leben.

Der 23-jährige Speedflyer hatte mit einem Begleiter mehrere Flüge absolviert und war nach dem letzten Flug nicht am vereinbarten Landeplatz eingetroffen, wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilte.

Bei einer Suchaktion wurde er am Freitagabend tot geborgen. Am Samstagmorgen geriet der 36-jähriger Speedflyer auf dem Diablerets-Gletscher aus zunächst unbekannten Gründen zu nahe an einen Felsen und stürzte ab. Er starb noch auf der Unfallstelle.

Beim Speedflying handelt es sich um eine Kombination von Skifahren und Gleitschirmfliegen. Der kleine Gleitschirm verhilft auf den Abfahrten zu zusätzlicher Geschwindigkeit und ermöglicht kleine Flüge. Auf offiziellen Skipisten ist Speedflying nicht gestattet.

abl/AP



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