Uno-Studie Das Rätsel des Touristenklasse-Syndroms

Ist der Sitzplatz im Flugzeug zu eng, droht das Touristenklasse-Syndrom - und möglicherweise der Tod. Die Weltgesundheitsorganisation hat nun ein Forschungsprogramm gestartet, um mehr über die Bildung lebensgefährlicher Blutgerinnsel bei Fluggästen herauszufinden.

Rund 200.000 Flugpassagiere sollen ab 2003 über einen Monat beobachtet werden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Das vier Jahre dauernde Forschungsprojekt soll unter anderem klären, was die Thrombose bei Fluggästen auslöst, welche Menschen ein besonderes Risiko haben und welche Vorbeugungsmaßnahmen möglich sind.

Untersucht werden soll beispielsweise, ob und wie sich zurückliegende Krankheiten, Operationen, Verletzungen oder die Einnahme von Verhütungsmitteln auswirken. Auch andere Faktoren wie die unterschiedlichen Klassen in Flugzeugen, das Trinken von Alkohol, Beinübungen und das Tragen von Kompressionsstrümpfen sollen berücksichtigt werden. Des Weiteren soll untersucht werden, ob der Luftdruck in den Kabinen und der Sauerstoffgehalt für die Bildung von Thrombosen verantwortlich sein können.

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