Unwetter Hurrikan nimmt Kurs auf Bermuda-Inseln

Der Tropensturm "Florence" im Atlantischen Ozean hat Hurrikan-Stärke erreicht. Das Unwetter befindet sich 500 Kilometer südlich der Bermuda-Inseln und sorgt für Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern.


Washington - Über dem Atlantik hat sich ein neuer Hurrikan zusammengebraut. "Florence" sei in der Nacht zum Sonntag zu einem Hurrikan der Kategorie eins geworden und lege weiter an Kraft zu, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum heute in Miami mit.

"Florence"-Satellitenfoto: Sturmflut von bis zu 2,5 Metern
AP / NOAA

"Florence"-Satellitenfoto: Sturmflut von bis zu 2,5 Metern

Auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala hat "Florence" damit die schwächste Stufe erreicht.

Der Wirbelsturm befinde sich derzeit noch rund 500 Kilometer südlich der Bermuda-Inseln. Das Auge des Hurrikans wird den Angaben zufolge am Montag Bermuda nicht direkt treffen, sondern in der Nähe vorbeiziehen.

Dennoch sei mit einer Sturmflut von bis zu 2,5 Metern, heftigen Regenfällen und Sturmausläufern zu rechnen. Nach Einschätzung der Meteorologen wird der Hurrikan nach Norden abdrehen und somit die Ostküste der Vereinigten Staaten nicht erreichen.

tim/dpa/AFP



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