Urlaubsstrände Gefährliche Strömung

Trotz tödlicher Unfälle an Spaniens Badeküsten sind die Strände des Urlaubslandes immer noch nicht ausreichend abgesichert, berichtet ein Fernsehmagazin.


Urlauber werden kaum vor der gefährlichen Strömung gewarnt
DPA

Urlauber werden kaum vor der gefährlichen Strömung gewarnt

Ein schrecklicher Unfall ereignete sich im September 1999 auf Formentera. Beim Versuch, ein 20-jähriges Mädchen zu retten, ertrank eine 47 Jahre alte Deutsche im Meer. Die starke Strömung hatte auch sie auf die offene See hinausgezogen. Konsequenzen hatte die Tragödie nicht. Weder Sicherheitsmaßnahmen noch Warnschilder wurden angebracht. Auch an zahlreichen anderen Badestränden auf Gran Canaria seien keine entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, berichtet das WDR-Fernsehmagazin "Markt."

Hinweise auf die tückische Strömung erhielten die Reisenden auch nicht von den deutschen Reiseveranstaltern. An spanischen Stränden kamen durch die Strömung in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Menschen ums Leben.



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