USA Einreise nur gegen Fingerabdruck

Ab Donnerstag müssen sich Deutsche bei der Einreise in die USA erkennungsdienstlich erfassen lassen. Grenzbeamte werden Fotos und Fingerabdrücke abnehmen und sie mit gespeicherten Daten über Verbrecher und mutmaßlichen Terroristen abgleichen.


Fingerabdruck-Scan: Ab 30. September müssen sich USA-Besucher erkennungsdienstlich erfassen lassen
AP

Fingerabdruck-Scan: Ab 30. September müssen sich USA-Besucher erkennungsdienstlich erfassen lassen

Washington - Die neuen Einreisebestimmungen gelten bereits seit Anfang des Jahres, doch waren Deutsche und Reisende aus 26 anderen Ländern, die kein US-Visum beantragen müssen, bislang ausgenommen. Diese Ausnahmeregelung wird mit dem 30. September gestrichen. Darauf verwies der Staatssekretär im US-Heimatschutzministerium, Asa Hutchinson, in Washington. Betroffen sind rund 13 Millionen Reisende im Jahr.

Ab Donnerstag müssen alle USA-Besucher ihre Fingerabdrücke abgeben und Fotos machen lassen. Die Bilder werden mit Datenbanken abgeglichen, in denen Verbrecher und mutmaßliche Terroristen gespeichert sind. Seit Januar seien so nach Angaben von Hutchinson an 115 Flughäfen und 14 Seehäfen 8,5 Millionen Ausländer erfasst worden. Terroristen wurden nach früheren Angaben damit bislang nicht aufgespürt. 280 Reisende wurden nach Angaben von Hutchinson festgenommen, einige, weil sie wegen anderer krimineller Vergehen gesucht wurden, andere, weil sie versuchten, mit gefälschten Visa einzureisen.

"Eine unserer höchsten Prioritäten ist es, dass die USA weiterhin ein Land bleiben, das Besucher willkommen heißt, und dass die Reisenden weiterhin zu Geschäftszwecken, zum Studieren oder auf Besuch in die USA kommen", sagte Hutchinson.



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