Vogelschlag Lufthansa-Jumbo bricht Start ab

Zwischenfall am Frankfurter Flughafen: Ein Jumbo-Jet der Lufthansa hat den Start abgebrochen, weil Vögel ins Triebwerk der Maschine geraten sind. An Bord des Flugzeugs waren mehr als 300 Menschen - sie konnten mit vierstündiger Verspätung in einer Ersatzmaschine nach Washington fliegen.


Frankfurt - Ein Jumbo-Jet der Lufthansa mit 347 Passagieren an Bord konnte am Frankfurter Flughafen nicht abheben, weil Vögel ins Triebwerk der Maschine geraten sind. Das bestätigte eine Lufthansa-Sprecherin am Dienstagabend.

Boeing 747 der Lufthansa (2008): Nach Vogelschlag auf Schäden geprüft
REUTERS

Boeing 747 der Lufthansa (2008): Nach Vogelschlag auf Schäden geprüft

Die Boeing 747 sollte am Dienstagmittag um 13.15 Uhr nach Washington abfliegen. Dem Hessischen Rundfunk zufolge war das Flugzeug bereits angerollt, als eine Anzeige im Cockpit ein Problem meldete. Der Pilot entschied sich, den Start abzubrechen. Dies ist nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit der Maschine möglich.

Die Lufthansa-Sprecherin erklärte, 342 Passagiere seien vier Stunden später mit einer Ersatzmaschine nach Washington geflogen. Ob die fünf übrigen wegen des Zwischenfalls oder aus anderen Gründen nicht mehr mitflogen, konnte sie nicht mitteilen. Die Maschine werde nach dem Vogelschlag nun auf mögliche Schäden überprüft.

wit/AP



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