"Yasi" in Australien Zyklon trifft Urlauberziele weniger hart als befürchtet

Am Morgen nach dem Sturm wird in Australien das Ausmaß der Verwüstung deutlich, das der Zyklon "Yasi" angerichtet hat. Die ganz große Katastrophe ist ausgeblieben, viele Urlaubsziele blieben einigermaßen verschont - doch der Sachschaden ist enorm.

Beschädigte Yachten in Cardwell: "Yasi" verursachte einen Sachschaden in Millionenhöhe
AFP

Beschädigte Yachten in Cardwell: "Yasi" verursachte einen Sachschaden in Millionenhöhe


München - Der Zyklon "Yasi" hat im Nordosten Australiens für heftige Verwüstungen gesorgt. Tausende Menschen verloren ihre Häuser, Zehntausende sind immer noch ohne Strom. Doch die Auswirkungen für die Urlauberziele in Queensland sind weniger hart als befürchtet. Der wichtigste Flughafen der Region in Cairns ist bereits wieder geöffnet, teilte das Tourismusbüro des australischen Bundesstaats in München am Donnerstag mit. Der Leiter der örtlichen Katastrophenschutzgruppe in Cairns sagte: "Ich war heute Morgen sehr überrascht, dass Cairns nach dem orkanartigen Sturm in der Nacht überlebt hat - sehr, sehr gut überlebt hat."

Auch die anderen Flughäfen und Hotels in der Region sollten binnen 24 Stunden den Betrieb wieder aufnehmen. "Yasi" hatte den Nordosten Queenslands in der Nacht zu Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h getroffen.

Auch auf den bei Touristen beliebten Whitsunday Islands vor der Küste Queenslands gibt es nach Angaben des Tourismusbüros weniger Schäden als befürchtet. In Mission Beach, das der Zyklon besonders heftig getroffen hatte, war am Donnerstagmorgen dagegen noch unklar, inwiefern die Verwüstungen den Tourismus beeinträchtigen werden. Hier wurden mehrere Hostels zu Notunterkünften umfunktioniert. Mission Beach liegt südlich des Urlauberzentrums Cairns an der Küste.

Nach Erreichen der Ufer verlor der Sturm an Kraft und bewegte sich mit geringerer Geschwindigkeit landeinwärts. In der betroffenen Region waren nach einer Sturmwarnung des australischen Wetterdienstes am Mittwoch unter anderem mehrere Hotels evakuiert worden.

sto/dpa



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hansulrich47 03.02.2011
1. Kein Wunder!
Das war der schlimmste Sturm von allen, und sogar von allen die noch kommen! Seit Kachelmann und Co. die Wetterhysterie zum Standard gemacht haben, kann man Wetterwarnungen nicht mehr ernst nehmen. Wenn es in Australien wirklich Wind mit 300 km/h gewesen wäre, dann lägen die Boote nicht so nah am Ufer, sondern tief im Inland. Aber Hauptsache Panik! Hier in Deutschland ist ein wenig Eis vorm Haus, keiner darfs verlassen!
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