Zu viel nackte Haut Barcelona bestraft Stadtbummel im Bikini

In Badeklamotten shoppen gehen kann in Barcelona teuer werden: 300 Euro Strafe sollen Touristen zahlen, wenn sie in Boxershorts oder Bikini durch die Altstadt bummeln. Noch teurer wird es, wenn sie alle Hüllen fallen lassen.

Spanischer Strand: Wer mit seinen Bikini shoppen geht, muss in Barcelona blechen
DDP

Spanischer Strand: Wer mit seinen Bikini shoppen geht, muss in Barcelona blechen


Barcelona - Wer allzu freizügig auf Barcelonas Straßen flaniert, muss künftig mit Geldstrafen rechnen: Das Rathaus der beliebten spanischen Metropole stimmte dafür, "Nacktheit auf öffentlichen Plätzen" zu verbieten.

Nacktbadende, die den Strandbereich verlassen, müssen demnach mit Strafzahlungen von 300 bis 500 Euro rechnen, wer in Badesachen durch die Altstadt läuft, könnte mit 120 bis 300 Euro belangt werden. Nach der Verordnung können "Ersttäter" aber auch mit Milde rechnen, erst wenn Halb- bis Ganznackte auf ihrem freizügigen Auftreten bestehen, soll die Buße verhängt werden.

In Barcelona grenzen die Strände und der Hafen direkt an zahlreiche Stadtviertel. Die Behörden der Stadt hatten bereits zuvor mit Postern versucht, Badegäste von zu viel Freizügigkeit in der Stadt abzuhalten. Darauf war ein durchgestrichenes Paar in Badesachen neben einem Pärchen in normaler Kleidung zu sehen, auf dem kein roter Strich prangte.

Während Verkäufer und Souvenirshops in Strandnähe die neue Regelung begrüßten, gaben sich FKK-Fans entrüstet und sprachen von "Diskriminierung".

abl/AFP



insgesamt 14 Beiträge
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gilbrator 03.05.2011
1. komisch,
gerade die in dem Artikel zitierten FKK-Fans möchte man doch in aller Regel nicht unbedingt nackt sehen, da sie doch eher unschön anzusehen sind...
Fishbed 03.05.2011
2. Richtig so
Ich denke man kann verlangen, dass sich Menschen (auch Kinder!!) abseits von Strand und eigenem Garten auch vollständig (also mindestens kurze Hose + T-Shirt) anziehen. Barcelone aollte hier für viele Städte (z.B. auch Konstanz) zum Vorbild werden!!
wika 03.05.2011
3. Das wird eine Kunst …
… also die Vollverschleierung und Vermummung ist verboten … zu wenig ist verboten, jetzt wird es aber irgendwann schwierig … das Gesicht bleibt nackt … igitt. Was denn nun? Arsch und Titten, Bauchnabel, Beine, Arme … vielleicht sollten die mal eine Zeichnung anfertigen wie der Mensch sich dort bewegen darf … universell verstehbar. So sehr ich es an mancher Stelle verstehen kann, lustig finde ich es dennoch, dass auch hier eine Regelungswut platzgreift. Vielleicht doch den geilen Mäusen weiterhin die Nacktheit wegen der Augenweide erlauben und die etwas schlafferen Säcke ein wenig intensiver behängen? Also das Thema bietet doch Stoff, oder?
die_andere 03.05.2011
4. Richtig so
Sollte in deutschen Städten auch endlich erlassen werden. In USA (Florida) hängen auch an jedem Bus und Restaurant Hinweise, dass nur Leute transportiert werden, die neben Badeshorts auch obenrum bekleidet sind und Schuhe tragen. Alles andere ist doch wirklich eine Zumutung.
pendejito 03.05.2011
5. Barcelona
"Beggars are no choosers", und ist man im hoch verschuldeten Spanien mit den hohen Arbeitslosenraten nicht auf jeden Touristen angewiesen? Auch ein bisschen "Nackte Haut" lässt die Pesete, Entschuldigung, den Euro rollen.
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