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Reiseverbote Die Welt im Leerlauf

Wo sich sonst Tausende Menschen drängeln, herrscht in diesen Tagen große Leere. Das Coronavirus hält Touristen von Besuchen der Sehenswürdigkeiten von Prag bis Bethlehem ab. Eindrücke im Bildervergleich.
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Die Karlsbrücke in Prag ist normalerweise fast rund um die Uhr belebt. Durchschnittlich 30.000 Menschen überqueren täglich auf dem Bauwerk die Moldau. Aktuell ist die Brücke menschenleer, in Tschechien wurde die Bewegungsfreiheit der Menschen stark eingeschränkt.

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Nichts los auch vor Antoni Gaudís Sagrada Família in Barcelona. Die spanische Regierung scheute in der Coronakrise lange drastische Maßnahmen - und legte dann vor wenigen Tagen doch das öffentliche Leben lahm. Im Zentrum von Barcelona sind dieser Tage kaum noch Menschen unterwegs. Nur einzelne Bäckereien haben geöffnet, Essen gibt es in Restaurants nur noch zum Mitnehmen. Vor den Eingängen von Supermärkten stehen Angestellte als Türsteher, maximal 20 Personen dürfen gleichzeitig einkaufen.

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Das Victoria Memorial ist eine der Touristenattraktionen im indischen Kolkata. Massenveranstaltungen finden aber derzeit auch hier nicht statt.

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Die Strandpromenade von Beirut, bevor und nachdem die libanesische Regierung den medizinischen Notfall ausgerufen hat.

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Im Irak breitet sich das Coronavirus besonders schnell aus, da das Land an Iran grenzt. Die Folge: Kaum jemand geht noch auf die Straße. Die Umgebung der Imam-Ali-Moschee in der Stadt Nadschaf etwa ist eigentlich eine belebte Pilgerstätte für Schiiten.

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Mumbais berühmtestes Wahrzeichen: das Gateway of India. Momentan möchte kaum jemand den Triumphbogen in der indischen Hafenstadt durchqueren.

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Die Geburtskirche in Bethlehem im Westjordanland (im Vordergrund) am 5. März und einen Tag später, nachdem die israelische Regierung die fünfschiffige Kirche hatte schließen lassen.

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Strikte Maßnahmen ergriff auch Saudi-Arabien. Normalerweise ist die Kaaba in Mekka umringt von Muslimen. Wegen des Coronavirus sind nun alle Pilgerreisen nach Mekka und Medina verboten.

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