Segla-Gipfel auf Senja: "An diesem Morgen öffnete sich der Himmel für einen Moment"
Segla-Gipfel auf Senja: "An diesem Morgen öffnete sich der Himmel für einen Moment"
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Armand Sarlangue

Fotowettbewerb von Siena Fernweh in Bildern

Dampfende Vulkanberge, untergegangene Wälder, Museen wie Raumschiffe - beim Creative Photo Award der Siena-Wettbewerbe haben Fotografen ihre Impressionen aus aller Welt eingereicht. Hier sind die schönsten.
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Land unter: "Die Natur ist sowohl schön als auch gefährlich", sagt Gianluca Gianferrari zu seinem Bild, das das Hochwasser am Fluss Po in Norditalien zeigt. "Ich sah viele Häuser bis zum Dach unter Wasser stehen und suchte nach etwas Schönheit in diesem Drama." Der Fotograf bewarb sich damit bei den Creative Photo Awards , einem Projekt der Siena Awards. Hier ist eine Auswahl, die Orte in aller Welt zeigt.

Foto: Gianluca Gianferrari
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Sassi di Matera: Massimo Della Latta schuf seine eigene Vision der Höhlensiedlungen von Matera; die süditalienische Stadt war 2019 Kulturhauptstadt Europas. "Nachdem ich die Stadt während einer Reise besucht hatte, dachte ich, dass ein klassisches Foto die Idee der 'Kulturhauptstadt' nicht vollständig vermittelt", sagt Della Latta. Mit den Creative Photo Awards werden "Originalität, Experimentierfreude und Fantasie" in der Fotografie ausgezeichnet.

Foto: Massimo Della Latta
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Lost Place in Moskau: "Das Krankenhaus wurde 2018 abgerissen", schreibt Fotograf Sergej Farenjuk. "Es war einer der geheimnisvollsten Orte Moskaus und berüchtigt für die vielen Menschen, die dort verschwunden sind."

Foto: Sergey Farenyuk
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Stimmung in Schwarzweiß: Long Strand ist einer seiner Lieblingsorte in West Cork in Irland, sagt Stephen Hayes. Das ICM-("Intentional camera movement")-Foto, bei der die Kamera bewusst bewegt wird, sei "eine Erinnerung an die Hektik, die ich durch die Fotografie erlebe, aber auch eine Mahnung, nicht durchs Leben zu hetzen".

Foto: Stephen Hayes
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Am Segla-Gipfel auf Senja: "Es war der dritte oder vierte Tag unserer Reise in Norwegen, bis dahin hatten wir nur Sturm, Regen und bedeckten Himmel", schreibt Armand Sarlangue. "Aber an diesem Morgen öffnete sich der Himmel für einen Moment, um eine Art zweigeteilte Welt zu schaffen." Der 639 Meter hohe Berg, der direkt in einen Fjord abfällt, scheint die Landschaft in einen sonnendurchfluteten und einen düsteren, nebligen Abschnitt zu teilen.

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Armand Sarlangue

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Wellenhaus: Abdullah al-Mushaifri hat das Heydar-Aliyev-Zentrum in Baku aufgenommen - aus einer Perspektive, aus der "es wie ein Raumschiff aussieht". Entworfen hat es die britische Stararchitektin Zaha Hadid, eröffnet wurde das Zentrum, das das aserbaidschanische Nationalmuseum beherbergt, im Mai 2012.

Foto: Abdulla Al-mushaifri
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Geschlechtertrennung: Drei Tage lang feiert der Khatmiyya-Orden in Sinkat im Ostsudan das Fest der Sitti Mariam. Zu Lebzeiten der Sufismus-Anhängerin (1870 bis 1952) wurde es initiiert, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. Hisham Karouri hat die Frauen in bunten Gewändern und die Männer in ihrer weißen Kleidung aus der Vogelperspektive fotografiert.

Foto: Hisham Karouri
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Wüste in Iran: Für Amir Masoud Arabshahi erzählt sein Bild eine Geschichte. "Ein Eindringling, der versucht, sich das Land zu eigen zu machen, wo es ihm nicht gehört. Er dringt in das Land ein und zwingt andere, ihr eigenes Land zu verlassen", schreibt der Fotograf.

Foto: Amir Masoud Arabshahi
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Quarantänezeit: Mohammed Shajahan fotografierte einen der Wohnblöcke der Tagelöhner in Bangladesch. "Niemand kann seine Wohnung aufgrund des Corona-Lockdowns verlassen. Jeder ist ans Haus gefesselt."

Foto: Mohammed Shajahan
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"Künstliche Berge", so nennt Jumpei Tainaka seine Ansicht des Tokioter Bezirks Shinjuku. "Hochhäuser, ein Straßenlabyrinth und viele Menschen bilden eine Stadt", sagt der Fotograf. "Ich habe zahlreiche Großstädte in der Welt fotografiert und stellte mir jedes Mal die Frage: 'Was ist eine fertige Stadt?'" Als er das Foto aufnahm, habe er das Gefühl gehabt, gerade eine Antwort darauf bekommen zu haben.

Foto: Jumpei Tainaka
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Rauchzeichen: Tatsiana Yafimenka preist die Thermalquellen des Gebirgszugs Kerlingarfjöll als einen der besten Fotospots Islands. Der Dampf verdeckt die vulkanischen Berge.

Foto: Tatsiana Yafimenka
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Fuji mit Seidenhut: Takashi Nakazawa erwischte den Moment, als sich die Wolken über dem höchsten japanischen Berg fast ganz aufgelöst hatten. "Um es noch eindrucksvoller zu machen, habe ich eine Langzeitbelichtung verwendet und eine Schwarz-Weiß-Aufnahme daraus gemacht."

Foto: Takashi Nakazawa