Foto: Airbus

Neue Ideen für die Kabine So schön könnte Fliegen sein

Spa über den Wolken, Esstabletts aus Algen und bodentiefe Fenster - so könnte die Zukunft des Fliegens aussehen. Hier sind Konzepte aus der Shortlist für den Crystal Cabin Award.
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Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg (31. März bis 2. April) werden Innovationen für Flugzeugkabinen und Bordprodukte ausgezeichnet. 105 Kandidaten stehen auf der Shortlist für den Crystal Cabin Award. Zum Beispiel eine transparente, aber nicht durchlässige Trennwand zwischen zwei Flugklassen. Ins Glas eingelassen ist ein Display, auf dem die Airline Werbung oder Informationen einspielen kann.

Foto: AerQ
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Immer wieder ein Ärgernis an Bord sind die Sitze und ihr oft zu geringer Abstand - in diesem Konzept für die Business Class ist das wohl kein Thema: "The Room" heißt der Entwurf von Acumen Design Associates, der bei All Nippon Airways zum Einsatz kommt. Mitverantwortlich: der japanische Architekt Kengo Kuma.

Foto: Acumen Design Associates
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Auch die Kleinen könnten bequemer sitzen. Eine Idee dazu ist der aufblasbare "Junior Comfort Seat" von Aircraft Innovations, der einen normalen Flugzeugsitz in eine kuschelige Kleinkindhalterung verwandelt.

Foto: Daniel Hurter/Aircraft Innovations
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Zehn Jahre voraus gedacht: "Airspace Cabin Vision 2030" hat Airbus dieses Konzept selbstbewusst genannt. Alles in der Kabine soll miteinander vernetzt sein, LED-beleuchtet und flexibel eingerichtet.

Foto: Airbus
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Wovon Normalreisende nur träumen können: Wenn das hier die Economy Class wäre, hätte man wenig zu klagen beim Fliegen. Spoiler: Es ist ein Entwurf für einen privaten Business Jet. Das Design ist von Ameco.

Foto: Ameco
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Hau rein: "Zero" heißt dieses Esstablett von PriestmanGoode für den Economy-Gast. Nicht, weil es darauf nichts zu essen gäbe, sondern weil es keinen Plastikmüll verursachen soll. Materialien, aus denen das Set hergestellt wird, sind kompostierbar: Kaffeesatz, Algen, Bambus und Reis. Es wäre also wahrscheinlich auch unschädlich, das Tablett einfach aufzuessen.

Foto: PriestmanGoode
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Ab auf die Bank: Das ist die neue First-Class-Kabine von Oman Air. Mit dem heimischen Wohnzimmer verglichen, wirkt das immer noch etwas eng um die Hüften, aber im Vergleich zur handelsüblichen Economy Class wie der Himmel im Himmel.

Foto: Oman Air
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Dekadenz in den Wolken: Das modulare System von Dubai Aviation Engineering macht es möglich, das Kabinen-Layout schnell und flexibel zu ändern. Falls man mal schnell ein Spa an Bord braucht.

Foto: Dubai Aviation Engineering
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Für mehr Draußen im Drinnen: Die Firma Earth Bay steht hinter diesem Konzept, das die Frachttür großer Flugzeuge durch eine mit vielen Fenstern versehene Metallstruktur ersetzt. Die freie Sicht eröffnet sich dann Business-Class-Passagieren auf einer unteren Ebene im Flugzeug im ehemaligen Gepäckraum, zu der sie über eine Treppe gelangen.

Foto: EarthBay
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Roll's raus: Eine smarte Idee für mobilitätseingeschränkte Passagiere der irischen Designerin Ciara Crawford. Das "ROW 1 Airport Wheelchair System" macht es ihnen leichter, von und an Bord zu kommen.

Foto: Ciara Crawford
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Ziemlich blau: So könnte ein elektrisches Drohnen-Taxi der Zukunft aussehen. Das Viersitz-Layout hat Safran Cabin in Zusammenarbeit mit Uber für sogenannte "Vertical take-off and landing“ (VTOL)-Flugzeuge ersonnen.

Foto: Safran Cabin
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Fliegende Bettenburg: Faltbetten für den müden Fluggast hat die Delft University of Technology entwickelt. Für Start und Landung können sie zu Sitzbänken umgeklappt werden.

Foto: Delft University of Technology
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Coffee House Cabin - so heißt dieser Entwurf von Studenten der University of Cincinnati. Weil man genauso gut auch schon vor der Landung mit dem Business-Meeting anfangen kann. Für Start und Landung wird der Tisch eingeklappt und die Sitze werden nach vorne gedreht.

Foto: University of Cincinnati
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Schon Realität: Der "Atlantic Upper Class Loft" fliegt seit September 2019 im A350-1000 von Virgin Atlantic mit und fungiert als "brand handshake", als positive Begegnung mit der Marke beim Betreten des Flugzeugs. Während des Flugs wird der Loft zur Upper-Class-Lounge, vor und nach dem Flug werden hier Begehrlichkeiten der Passagiere in den günstigeren Klassen geweckt.

Foto: Hamburg Aviation
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