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Sächsische Aussichten: Über den Basteifelsen schweben

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Sächsische Schweiz Basteifelsen bekommt schwebende Aussichtsplattform

Mehr als eine Million Touristen besuchen jährlich den Basteifelsen in der Sächsischen Schweiz. Doch der Fels ist porös, betreten verboten. Nun haben Ingenieure eine Lösung gefunden.

Zwei Jahre werden die Bauarbeiten dauern, dann soll die Aussicht wieder top und vor allem sicher sein: Der berühmte und aus Sicherheitsgründen derzeit teilgesperrte Basteifelsen in der Sächsischen Schweiz bekommt eine neue Aussichtsplattform. Künftig werden Besucher über einen schwebenden Steg gehen, um ins Elbsandsteingebirge oder in die Tiefe auf die Elbe zu schauen.

Die knapp 200 Meter hohe Basteiaussicht ist mit jährlich mehr als einer Million Touristen eine beliebte Sehenswürdigkeit. Seit Mitte 2016 aber sind die vorderen zehn Meter des Felsens aufgrund des schlechten Zustandes des Untergrundes gesperrt. Nach Einschätzung der Fachleute ist der Sandstein dort porös.

In drei Phasen werden nun ab Dezember der Fels gesichert und die Plattform gebaut. Die Konstruktion wird sich im hinteren Bereich des Felsens abstützen und nach vorn hin in geringer Höhe frei hängen. Der Freistaat Sachsen investiert eine Million Euro in das Projekt. Bis 2019 müssen Touristen auf die Wiederherstellung der beliebten Basteiaussicht noch warten.

ele/dpa
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