Software-Panne bei Flugsicherung Flugraum auch zu Wochenbeginn eingeschränkt

Vergangene Woche waren Flüge ausgefallen, weil die Deutsche Flugsicherung schwere Software-Probleme hatte. Auch zu Wochenbeginn streicht die Lufthansa einige Verbindungen.
Weil es Probleme bei der Deutschen Flugsicherung gibt, könnten einige Lufthansa-Maschinen auch zu Wochenbeginn noch am Boden bleiben.

Weil es Probleme bei der Deutschen Flugsicherung gibt, könnten einige Lufthansa-Maschinen auch zu Wochenbeginn noch am Boden bleiben.

Foto: Boris Roessler/DPA

Die Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) werden auch zu Wochenbeginn noch Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben. Das gab die Lufthansa bekannt. Demnach fallen in Frankfurt 22 Lufthansa-Flüge aus. Davon seien insgesamt 2000 Passagiere betroffen, sagte ein Sprecher. Passagiere sollten sich vor ihrem Abflug über den Status ihres Fluges informieren.

Es handelt sich laut DFS um ein System zur elektronischen Darstellung von sogenannten Kontrollstreifen, das nicht fehlerfrei funktioniert. Diese Kontrollstreifen liefern Informationen für die Fluglotsen etwa zu Flugzeugtyp, Flugstrecke oder erwarteter Überflugzeit.

Probleme bei den Fluglotsen schränken den Luftverkehr bereits seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat der Luftraum in der Folge 25 Prozent weniger Passagierflüge als sonst aufnehmen können. Das bundeseigene Unternehmen kontrolliert von Langen bei Frankfurt aus den Flugverkehr.

Die übrigen Sicherungssysteme stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen, schrieb das Unternehmen in einer Mitteilung auf seiner Website.

hba/dpa/AFP
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