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26. Juli 2013, 08:37 Uhr

Mein Lieblingsstrand

St. Peter-Ording, der Parkplatz-Partystrand

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Zugegeben, nicht alles ist perfekt. Das Wasser gleicht optisch einer braunen Suppe. Bei Ebbe muss man ewig laufen, um ein bisschen planschen zu können. Und Schlick mag zwar auf Kur gesundheitsfördernd sein, aber am Strand kostet der Weg durch die wabbelige Pampe immer ein bisschen Überwindung. Trotz allem: Wie könnte Sankt Peter-Ording nicht der beste und schönste Strand auf der ganzen weiten Welt sein?

Zwölf Kilometer ist er lang, und in der Hochsaison ziemlich überlaufen. Wer die Ruhe sucht, findet sie trotzdem, abseits der Badestellen, im Vorland oder bei einem Gang durch die Dünenlandschaft. Spaziergänger sind hier richtig ebenso wie Jogger, Familien, wie Kitesurfer oder Strandsegler. Der Sand ist mal weich und mal hart, der Blick immer weit. Wer einmal nachts das Meeresleuchten erlebt hat, vergisst es nie wieder.

Dass Tausende Autos direkt auf dem Strand geparkt werden können, muss man nicht mögen - aber auch das macht Sankt Peter-Ording einzigartig. Ebenso wie die zahlreichen Beachpartys, die immer mehr junge Menschen in den Ferienort locken.

Am schönsten sind jedoch die milden Sommerabende, wenn sich der Strand schon geleert hat. Ein Bad in dieser Stimmung? Unbezahlbar. Der typische Wind ist abgeflaut, die Sonne geht unter, das Wasser läuft auf. Die Nordsee ist kalt, aber nicht zu kalt. Wenn der erste Schock überwunden ist, setzt die Erfrischung ein. Und hinterher schläft man so tief und fest wie lange nicht mehr.


Im Blog hin und weg erzählen SPIEGEL-ONLINE-Redakteure und -Autoren von ihren Lieblingsstränden in Deutschland.

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