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Fest an der Elbe: Happy Hafen

Foto: Daniel Reinhardt/ dpa

Hamburg feiert 826. Hafengeburtstag Tuuuuut, Tuuuuut!

Schlepper, Jachten, Großsegler: Rund eine Million Menschen sind am Wochenende nach Hamburg gekommen, um den Geburtstag des Hafens zu feiern.

Regenschirme, Windjacken, Mützen - die Menschen, die an diesem Wochenende nach Hamburg gekommen sind, haben sich dick eingepackt. Es regnete viel, als die Hansestadt den Hafengeburtstag feierte - erst am Sonntagnachmittag klarte es auf. 826 Jahre soll es her sein, dass Kaiser Friedrich Barbarossa 1189 mit einem Freibrief den Handel ermöglicht haben soll. Den Hafengeburtstag in seiner jetzigen Form gibt es aber erst seit 1977.

Am Sonntag schloss die Auslaufparade die Feiern ab. Rund 300 Schiffe fuhren bei Sonnenschein elbabwärts an den Zehntausenden an den Landungsbrücken vorbei. Zu dem Lied "Time to Say Goodbye" führte der polnischen Großsegler "Dar Mlodziezy" die Formation an.

Zehntausende Besucher sahen dabei zu, wie die bis zu 5000 PS starken Schiffe trotz starkem Wind, Flut und Wellengang zu klassischem Walzer und Rockmusik ihre Pirouetten drehten: Das traditionelle Schlepper-Ballett war am Samstag der Höhepunkt des Hafengeburtstags. Prominente Gäste waren zudem das Segelschulschiff "Gorch Fock", das die Einlaufparade anführte sowie das Kreuzfahrtschiff "Queen Elizabeth".

Dem Veranstalter zufolge waren an den drei Tagen wie erwartet insgesamt eine Million Menschen gekommen - trotz Befürchtungen, Unwetter und Bahnstreik könnten Gäste fernhalten. "Wir sind sehr zufrieden", sagte eine Sprecherin der Hamburg Messe und Congress.

Am späten Samstagabend erleuchtete ein Feuerwerk den Himmel über dem Hafen, das Museumsschiff "Cap San Diego" wurde für Partygänger in die "Cap San Disco" umgewandelt - mit Musik auf vier Ebenen.

kha/fdi/dpa
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