km42 auf Deutschland-Tour Garten im Niemandsland

Landnahme per Knoblauchzehe: In den achtziger Jahren pflanzte ein Rentner an der Berliner Mauer Gemüse an - und besetzte damit ein Stück DDR im Westen. Heute steht dort ein eigentümliches Baumhaus. km42-Reporter Jörg Pfeiffer hat es besucht und startet damit seine Deutschlandreise.

km42-Reporter Jörg Pfeiffer: Durch ganz Deutschland führt die Suche nach eigenwilligen Sehenswürdigkeiten
Joerg Pfeiffer

km42-Reporter Jörg Pfeiffer: Durch ganz Deutschland führt die Suche nach eigenwilligen Sehenswürdigkeiten


Ein Band aus Robotern, eine ungewöhnliche Orgel, ein Baumhaus an der Berliner Mauer: In seiner neuen Reportageserie für SPIEGEL ONLINE besucht Videoreporter Jörg Pfeiffer Orte und Menschen in Deutschland, die eine besondere Geschichte erzählen. "Mich faszinieren Menschen, die kreativ sind, ohne dabei zunächst an praktischen Nutzen zu denken", sagt Pfeiffer. Skurrile Ideen, seltsame Orte, eigenwillige Sehenswürdigkeiten - darum soll es bei der km42-Deutschlandreise 20 Jahre nach dem Mauerfall gehen.

Wie schon bei Pfeiffers vorherigen Touren sollen die Leser von SPIEGEL ONLINE bei der Suche nach den eigenwilligsten Attraktionen des Landes helfen - auf der Internetseite von km42 können sie mitmachen und den Reporter mit Reisetipps zu ihren ganz persönlichen Lieblingsorten versorgen. Das können schräge Privatmuseen sein, architektonische Experimente oder gar die einfallsreiche Dekoration im Garten des Nachbarn - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

In der ersten Folge geht es um einen einzigartigen Nebenschauplatz deutscher Geschichte: Mitte der achtziger Jahre pflanzte ein türkischer Rentner in Berlin-Kreuzberg Knoblauch und Zwiebeln an der Mauer - und besetzte damit aus Versehen ein Stück DDR im Westen, das beim Mauerbau ausgelassen wurde. Das war der Anfang des "Baumhauses an der Mauer", das Osman Kalin aus Resten von Sperrmüll errichtete. Bis heute steht es dort - klicken Sie hier oder auf das Bild, um die erste km42-Reportage der Deutschland-Tour zu sehen.

Götter-Shopping und virtuelles Gassigehen

Dass Pfeiffer Experte darin ist, skurrile Sehenswürdigkeiten zu entdecken, bewies er in jeder seiner bisherigen Videoreportagen. In Indien ging er einkaufen in einem Götter-Fachgeschäft, in den USA besuchte er einen Immobilienhändler, der alte Raketen-Abschussbasen verhökert, in England entdeckte er einen Spielautomaten, mit dem Hund und Herrchen virtuell Gassi gehen können.

Doch km42 ist weit mehr als ein weltweites Kuriositätenkabinett: Die Menschen, die Pfeiffer besucht, sind häufig Kreative, die alternative Lebensentwürfe ausprobieren, die um die Ecke denken für Ideen und Visionen, die die Menschheit voranbringen könnten. Er traf Umweltaktivisten, die Niedrigenergiehäuser aus alten Autoreifen bauen, und Fitnesssportler, die ihre Joggingtouren mit guten Taten für die Nachbarschaft verbinden.

Begleiten Sie ab heute Jörg Pfeiffer auf seiner Deutschlandtour - mit Ihrem Geheimtipp zu Menschen und Sehenswürdigkeiten, die mehr Aufmerksamkeit verdienen.

sto



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