Lichtevent in Hamburg Blau, blau, blau wie der Hafen

Blaue Nächte im Hamburger Hafen: Eine Woche lang erleuchtet der Künstler Michael Batz Brücken, Docks und Kirchen der Hansestadt. Der "Blue Port" bildet den Auftakt für die Cruise Days am Wochenende - dann werden sich weiße Kreuzfahrtschiffe in das Blau schieben.

Blau ist Michael Batz' Farbe - und Hamburg die Spielwiese des Lichtkünstlers. Schon 2006 war die Innenstadt anlässlich der Fußballweltmeisterschaft übersät mit seinen "Blue Goals", Tore aus blau strahlenden Leuchtstoffröhren, die auf 175 Gebäuden errichtet waren. Zu den ersten Cruise Days 2008 zogen sich blau leuchtende Bänder durch den Hafen - und auch dieses Jahr können die Besucher der Kreuzfahrt-Tage die von Batz in Blau getauchte Schiffe und Kirchen, Docks und Brücken am Elbufer genießen.

Die 3500 Leuchtstoffröhren für rund 150.000 Euro erleuchten bereits seit Montag die Hamburger Hafennächte: "Dabei entsteht eine Stimmung, welche die alte Verbindung zwischen dem Hafen als Brotgeber und den Stadtbewohnern in Erinnerung bringt", sagte Batz der Nachrichtenagentur dpa. "Blau ist die Farbe aller Farben - gilt einerseits als ruhig, ist physikalisch jedoch sehr spannungsvoll."

Zu den zweiten Cruise Days , die am Freitag starten, werden Segelschiffe und sechs Kreuzfahrtschiffe erwartet, darunter "Deutschland", "Mein Schiff", zwei Schiffe der Aida-Reederei und die "Columbus". Am Samstag um 21.30 beginnt die Auslaufparade, mit dabei auch Traditionsschiffe und die Windjammer "Sedov. Die Veranstalter hoffen auch bis zu 500.000 Besucher.

Für alle, die die Fahrt nach Hamburg nicht antreten wollen, bietet die Stadt einen neuen Service an: den Hafenradar.  Unter der Internetadresse können maritime Fans auf einer Google-Maps-Karte genau verfolgen, welche Schiffe gerade im Hafen liegen, fahren oder den Hafen anlaufen werden. Darüber hinaus werden Informationen wie Heimathafen, Länge, Breite sowie ein Bild des Schiffs mitgeliefert. Zurzeit lassen sich auch die 93 Meter lange Motoryacht "Palladium" oder die 163 Meter lange "Eclipse" von Milliardär Roman Abramowitsch ausmachen.

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