#WeilWirDichLieben Charmeoffensive der BVG geht nach hinten los

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollten von ihren Fahrgästen wissen, warum sie den öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt so schätzen. Das ging schief. Aus dem Hashtag #WeilWirDichLieben wurde ein Bashtag.
2,70 Euro für die einfache Fahrt, "ohne Rück- und Rundfahrten": Das ist vielen Berlinern zu viel

2,70 Euro für die einfache Fahrt, "ohne Rück- und Rundfahrten": Das ist vielen Berlinern zu viel

Foto: Lukas Schulze/ dpa

Hamburg - Die Berliner Verkehrsbetriebe gehören nicht unbedingt zu den größten Sympathieträgern der Hauptstadt. Vielleicht waren die Marketingstrategen der BVG deshalb der Meinung, es wäre an der Zeit für eine Imagekampagne. "Poste deine schönsten BVG-Momente mit #weilwirdichlieben!", forderten sie über einen eigens für die Charmeoffensive angelegten Twitter-Account .

Nun ist das mit dem Charme und den Berlinern so eine Sache. Außerdem gab es jüngst eindrückliche Beispiele dafür, dass es meist nach hinten losgeht, wenn Unternehmen  und öffentliche Einrichtungen  dazu aufrufen, sie mit Lobeshymnen zu überziehen.

Die Reaktionen auf die Twitteraktion waren also absehbar. Zumindest dürften sie niemanden der Verantwortlichen überrascht haben, findet dieser Nutzer:

Es kam, wie es kommen musste: Die Mehrzahl antwortete nicht wie gewünscht mit Herz und Hashtag, sondern mit Hashtag und Kritik: Manche äußerten ihre Kritik zumindest diplomatisch: Und es gibt tatsächlich auch Menschen, die mit den Leistungen der hauptstädtischen Verkehrsgesellschaft zufrieden sind: Oder solche, die die Ursachen für die vielfach geäußerte Kritik an anderer Stelle vermuten:

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