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"Tim und Struppi" bei Brussels Airlines: Fliegende Comic-Helden

Foto: imago

Flugzeugkunst bei Brussels Airlines Tim und Struppi fliegen mit

Die bekannten belgischen Comicfiguren Tim und Struppi sind jetzt mit dem Flugzeug unterwegs - als Bemalung auf einem Airbus der Brussels Airlines. Die ersten Pop-Ikonen, die es auf ein Flugzeug schaffen, sind sie nicht.

In den Kongo, nach Amerika oder sogar auf den Mond hat es den jungen Reporter Tim und seinen treuen Foxterrier Struppi schon verschlagen. Die Abenteuergeschichten der Figuren des belgischen Künstlers Hergé gehören wohl zu den bekanntesten europäischen Comicbüchern - längst sind "Tim und Struppi" Kult.

Die beiden Protagonisten der gleichnamigen Comicbuch-Serie sind nun auch mit dem Flugzeug unterwegs: als Bemalung auf und in einem Airbus A320. Die verzierte Maschine der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines steht zurzeit auf dem französischen Flughafen Toulouse-Blagnac. Ähnliche Aktionen mit anderen berühmten Figuren gab es bereits in der Vergangenheit.

Das Design ist von einer der bekanntesten Geschichten der Reihe inspiriert: "Der Schatz Rackhams des Roten". Der Airbus trägt daher den Namen "Rackham" und ähnelt dem U-Boot, welches die Figur Professor Bienlein in dem Comic von 1944 konstruiert. Der deutsche Airbrush-Künstler André Eisele hatte die Bemalung in 1500 Stunden auf das Flugzeug aufgebracht, sie soll bis 2019 auf dem Flugzeug bleiben.

Die 24 vollendeten Bände der Serie erschienen zwischen 1929 und 1972, wurden in über 70 Sprachen übersetzt - sogar ins Hessische. Der letzte Band der Comic-Reihe "Tim und die Alpha-Kunst" konnte aufgrund des Todes von Georges Prosper Remi alias Hergé 1983 jedoch nie vollendet werden.

Tim und Struppi reihen sich ein in die fliegenden Bücherhelden. Schon Figuren aus den "Der Herr der Ringe"- und "Hobbit"-Filmen, Disney-Charaktere, die Kultfigur Hello Kitty oder sogar Janoschs Tigerente haben es auf den Rumpf von Flugzeugen geschafft - wie die Fotostrecke zeigt.

Hinweis: In einer früheren Version des Artikels schrieben wir Professor Tournesol. Im deutschen Comicbuch heißt er Bienlein.

cpo