Irgendwo in Iowa Großes Tennis

Wimbledon-Feeling zwischen Maisfeldern: Ein Bauer aus Iowa hat sich einen Traum erfüllt und selbst einen Tennisplatz angelegt. Fotograf Mark Kegans hat die Familie besucht.

Alles begann, als Mark Kuhn als Kind an dem alten Kurzwellenradio seines Großvaters den Übertragungen von Wimbledon-Turnieren lauschte. In den Sechzigerjahren sinnierte der Bauer dann bei seiner Arbeit auf dem Rinderfütterplatz über seinen Traum. Realität wurde er, als die gesamte Kuhn-Familie mit anpackte und im Juli 2002 begann, genau auf diesem Platz, zwischen den Korn- und Sojafeldern Iowas, eine Tennisanlage zu erbauen.

14 Monate dauerten die Arbeiten in der Nähe von Charles City, dann konnte Mark Kuhn seinen All Iowa Lawn Tennis Club  eröffnen. Seine Mission: den Gästen das ultimative Wimbledon-Erlebnis zu bieten. Denn der Rasenplatz soll erklärtermaßen dem Londoner Centre Court ähneln, auf dem das älteste Tennisturnier der Welt ausgetragen wird. Auch die Tradition, dass dort Erdbeeren mit Sahne serviert werden, führt Kuhn fort: Er zieht die Früchte direkt neben dem Platz.

Inzwischen haben Spieler aus aller Welt hier einen Stopp eingelegt. Und Fotograf Mark Kegans hat im August das Spiel in Weiß mit provinziellem Ambiente porträtiert.

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