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Eisbahn auf den Malediven: Ice Ice Maybe...

Foto: Jumeirah Vittaveli

Tropische Inseln Auf den Malediven gibt es jetzt eine Eisbahn

Erst tauchen im badewannenwarmen Meer und dann ab auf die Eisbahn - wer sich nicht zwischen Sommer- und Wintersportaktivitäten entscheiden möchte, kann auf den Malediven nun beides haben.

Eine kleine Eisprinzessin dreht ihre Pirouetten, gleitet mit ihren Schlittschuhen im türkisblauen Kleidchen hin und her - im Hintergrund wiegen sich Palmen. Moment mal, Palmen und Eis? Ganz genau. Diesen ungewohnten Anblick haben die Gäste des Jumeirah Vittaveli Resorts  auf den Malediven.

Das Resort, das in rund 20 Minuten mit dem Boot von der Hauptstadt Malé aus erreichbar ist, hat eine Eisbahn gebaut, direkt am tropischen Strand. Seit März können die Gäste auf der rund 170 Quadratmeter großen Fläche ihre Runden drehen. Und die Bahn hat sogar einen Namen: "Ice Ice Maybe".

Das Besondere - neben der Besonderheit, dass es sich wohl um die erste Eisbahn auf einer tropischen Insel handelt - ist: Wenn man hinfällt, wird das Gesäß nicht nass, die Kleider kleben nicht am Eis fest und die Hände werden nicht kalt. Denn die Bahn ist gar nicht aus echtem Eis.

"Es ist keine traditionelle Eisbahn", sagte der Manager des Jumeirah Vittaveli Resorts, Amit Majumder, zu CNN . "Sie besteht aus künstlichem Eis, sodass Gäste erst schwimmen können und direkt im Anschluss in die Schlittschuhe schlüpfen können."

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Eisbahn auf den Malediven: Ice Ice Maybe...

Foto: Jumeirah Vittaveli

Die Idee gab es Majumder zufolge bereits seit Weihnachten 2016. "Wir hatten Gäste zu Besuch, die jedes Jahr zu Weihnachten kommen", sagt der Manager. "Deren Tochter nörgelte, dass sie auch einmal einen Ski- und Abenteuerurlaub machen will." Doch ihre Eltern wollten lieber auf die Malediven reisen. Also habe das Resort versucht, den Stammgästen entgegenzukommen.

"Wir haben eine Menge Recherche investiert, bevor wir mit dem Bau begonnen haben", sagt Majumder. "Wir haben uns auch ein paar echte Eisbahnen angeschaut, zum Beispiel die von Olympiasieger Jewgenij Pljuschtschenko in Russland." Dabei habe er gelernt, wie viel Energie so eine Eisbahn verbrauche.

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Also habe das Resort beschlossen, eine Bahn aus synthetischem Eis zu bauen, die auch die heißesten Sommertage auf den Malediven unbeschadet überstehen kann. Nun besteht die Bahn aus rund 30 miteinander verzahnten Kunststoffplatten, deren Beschaffenheit an Eis erinnern soll.

"Ice Ice Maybe" ist nur für Gäste des Resorts zugänglich. Zwei Stunden Schlittschuhlaufen kosten rund 75 Dollar (umgerechnet rund 61 Euro), inklusive Leihschuhe, Schutzausrüstung, Souvenirs und Eiscreme, die nach dem Vergnügen am Strand verzehrt werden kann.

kry