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Wildtiere in Corona-Zeiten ...und die Stadt gehört uns

In Corona-Zeiten leeren sich die Städte - und plötzlich sieht man andere Bummler: Wildtiere, getrieben von Hunger oder Neugierde. Eine Weltreise.
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Menschen bleiben aufgrund der Corona-Pandemie in ihren Häusern, Autos auf Parkplätzen - viel Platz für Tiere, die nun an etlichen Orten auf der Welt leere Straßen erkunden. In Sri Lanka strolchen halbzahme Hirsche durch die scheinbar verlassenen Städte. Hier in Trincomalee im Nordosten werden sie von den Einheimischen oft gefüttert.

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Mal ist es die Abwesenheit der Menschen und des Lärms, die jetzt die Tiere lockt. Mal treibt sie der Hunger in die Stadt, wenn sie sonst in Parks gefüttert werden. Hier läuft ein Hund vor dem India Gate, einem Triumphbogen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi - sonst eine belebte Straße, nun autofrei.

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Ein Fotograf, zwei Straßenhunde - sonst ist auf diesem Platz in Pristina nichts los. Für die Menschen herrscht Ausgangssperre in der Hauptstadt des Kosovo.

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Golden Gate Bridge mit Kojote: Am Straßenrand verharrt dieses Wildtier. Kojoten waren auch in Vor-Corona-Zeiten immer mehr in Stadtgebieten anzutreffen - jetzt laufen sie sogar durch das menschenleere San Francisco.

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Gondel mit Seevogel: In Venedig wirkt das Wasser der Kanäle immer klarer - Kreuzfahrtschiffe und Vaporetti, die Wassertaxis, sind nicht mehr oder kaum unterwegs und wirbeln den Grund nicht mehr auf. Dadurch lassen sich nun auch Fische sichten.

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Möwenblick von der Rialto-Brücke: Zwar sind diese Vögel immer in Venedig zu finden - doch nie ist der Fußweg zum Rialto-Markt so menschenleer, der Canal Grande so unbelebt.

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Hirsch auf Shoppingtour: Ein Sika-Hirsch ist aus dem Park im japanischen Nara, in dem er sonst gefüttert wird, in die Stadt gekommen - wahrscheinlich auf der Suche nach Nahrung. In Japan wurde erst am Donnerstag der Lockdown angeordnet.

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Falsche Richtung! Wo sind die anderen drei? Ein Sika-Hirsch überquert einen Zebrastreifen. Das Foto erinnert an die ikonische Aufnahme der vier Beatles auf dem Zebrastreifen der Abbey Road.

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Der Pfau ist los: Auch diese Parktiere stromern über ruhige Straßen - außerhalb ihres normalen Reviers. Hier in Madrid.

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Das lange Warten: Auf einer Straße in Kalkutta in Indien haben sich Straßenhunde zusammengetan. Rund um den Präsidentenpalast in Neu-Delhi wiederum sind es Hunderte Affen, die auf der Suche nach Futter sind, was sie sonst durch Touristen bekommen.

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Jogger mit Schakal: Im Hajarkon-Park von Tel Aviv vertreiben sich Mensch und Tier die Zeit. Schon vor der Coronakrise sollen hier zehn Schakal-Familien gelebt haben, jetzt zeigten sich die Tiere vermehrt auch auf Parkwegen.

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Wildschweine im Kreisel: Ob sie die richtige Ausfahrt erwischen? Im israelischen Haifa ist diese Familie unterwegs, wo ihnen sonst Autos gefährlich werden können - oder umgekehrt.

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Stockente auf Ausgang: Das Brandenburger Tor ohne Touristen - das passiert wohl sonst auch nur nachts. Dieser Wasservogel zumindest betreibt brav Social Distancing.

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Ausflug im Rudel: Autos in Parkposition und Menschen in den Häusern - diese Damhirsche fühlen sich sicher genug, um ihren Dagnam Park in London zu verlassen und grüneres Gras in der Wohngegend von Harold Hill zu suchen.

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Endlich Platz! Wilde Kaschmirziegen vom Berg Great Orme trippeln durch Llandudno im Norden von Wales.

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Oft genug ist es andersrum - hier begutachtet eine Ziegen-Gang die eingesperrten Menschen in dem Seebad. Die Lieblingsspeise der Tiere: die Hecken. Manche Einwohner nennen die Ziegen "Vandalen", da sie nicht zum ersten Mal durch die Stadt ziehen und unter anderem schon die neu gepflanzten Bäume vor einer Schule vernichtet haben sollen.

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Achtung, Puma! Eine junge Raubkatze schleicht durch ein Wohngebiet in Santiago de Chile. Sie soll aus den nahen Bergen zur ungestörten Futtersuche in die Hauptstadt von Chile gekommen sein, sagen die Behörden. Das Tier wurde betäubt, untersucht und später wieder ausgewildert.

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Geld oder Hafer! Vor einem Bankautomaten stehen Esel Schlange - mitten in der Millionenstadt Prayagraj in Nordindien.

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Hirsche beim Stadtbummel: In Boissy-Saint-Léger in der Nähe von Paris flanieren diese beiden Wildtiere über die Straße.

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Außer Ente nix los: Das fast menschenleere Paris ist schon eine Attraktion für sich.

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Sie sehen... nichts? Fast nichts! Ein kleines Eichhörnchen betritt als einziges Lebewesen eine autofreie Straße in Mexiko-Stadt.

Foto: PEDRO PARDO/ AFP
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