Nach zweijähriger Coronapause Neuseeland öffnet seine Grenzen für Touristen

Wegen der Coronapandemie riegelte sich Neuseeland konsequent ab. Ab 12. April dürfen erstmals wieder Touristen aus dem Ausland einreisen. Auch Vietnam lockert seine Einreisebestimmungen.
Bald darf auch Auckland wieder Touristen empfangen (Archivbild)

Bald darf auch Auckland wieder Touristen empfangen (Archivbild)

Foto: PAUL ELLIS/ AFP

Nach mehr als zwei Jahren coronabedingter Schließung der Grenzen erlaubt Neuseeland vom 12. April an ersten Touristinnen und Touristen wieder die Einreise. Den Anfang machen Besucher aus dem Nachbarland Australien, wie Premierministerin Jacinda Ardern in der Hauptstadt Wellington ankündigte. Von Mai an dürfen dann auch Urlauber aus Deutschland und anderen visabefreiten Ländern (»visa-waiver countries«) wie Großbritannien und den USA einreisen.

»Wir sind bereit, ein neues Kapitel im Umgang mit der Pandemie aufzuschlagen«, sagte Ardern. Voraussetzung ist, dass Touristinnen und Touristen vollständig geimpft sind. Außerdem müssen sie vor dem Abflug negativ auf das Coronavirus getestet worden sein. In Neuseeland müssen sie dann zwei weitere Schnelltests machen. Vermutlich im Oktober sollen die Grenzen für Reisende aus weiteren Ländern geöffnet werden.

Neuseeland mit seinen fünf Millionen Einwohnern galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus. Es hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und verfolgte zeitweise eine sogenannte Null-Covid-Strategie.

Coronaimpfung in Vietnam nicht mehr erforderlich

Auch in Vietnam wird Touristen und Touristinnen die Einreise erleichtert. Das südostasiatische Land ermöglicht internationalen Gästen wieder die quarantänefreie Einreise. Als Voraussetzung sei entweder ein negativer PCR-Test, der bei Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder ein maximal 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest vorzuweisen, teilte das vietnamesische Gesundheitsministerium mit. Wer ohne anreist, müsse sich nach Ankunft innerhalb von 24 Stunden testen lassen und könne dann bei negativem Ergebnis seine Unterkunft verlassen.

Ein Zertifikat, das eine doppelte Coronaimpfung bescheinigt, ist demnach nicht erforderlich – allerdings müssen Reisende eine in Vietnam zugelassene Covid-App nutzen. Kinder unter zwei Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Bereits am Vortag hatte die vietnamesische Regierung Visaregeln, die vor der Pandemie gegolten hatten, wieder eingeführt. Demnach können sich Reisende aus 13 Ländern bis zu 15 Tage visafrei in dem südostasiatischen Land aufhalten, darunter auch Reisende aus Deutschland.

bam/dpa