Wasserlilienernte im indischen Bundesstaat Westbengalen: Preisgekröntes Foto in der Kategorie »People«
Wasserlilienernte im indischen Bundesstaat Westbengalen: Preisgekröntes Foto in der Kategorie »People«
Foto: Sergey Anufriev / Drone Photo Awards

Ausgezeichnete Drohnen-Fotos Vom Himmel hoch

Aus der Luft betrachtet birgt die Welt noch viele unentdeckte Schönheiten. Mehr als 2600 Fotografen und Fotografinnen haben ihre Bilder bei den internationalen »Drone Photo Awards« eingereicht. Hier sind die besten.
Von Eva Lehnen
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Liegeplatz: Im Hafen von Sadarghat in Dhaka, Bangladesch, hat sich ein Mann auf seinem Boot ausgestreckt, um ein paar Stunden zu ruhen. Aus der Vogelperspektive betrachtet sieht es aus, als würde der Mann im Bauch eines Fisches schlafen, während die anderen Fische neugierig zusehen.

Die Aufnahme ist der Fotografin Anindita Roy gelungen; sie ist Siegerin in der Kategorie »People« bei den »Drone Photo Awards 2022 «, einem Ableger der Siena Awards. An dem internationalen Wettbewerb haben sich mehr als 2600 Fotografen und Fotografinnen aus 116 Ländern beteiligt.

Foto: Anindita Roy / Drone Photo Awards
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Über Dächern: Früher lebten in Kopenhagens Kartoffelrækkerne – in den Kartoffelreihen – Arbeiter mit ihren Familien. Heute sind die 480 zwischen 1873 und 1889 erbauten Häuser im Stadtteil Østerbrogade beliebte Adressen. Der Fotograf Serhiy Vovk ließ über den elf kleinen Straßen seine Kameradrohne aufsteigen und gewann mit dieser Aufnahme in der Kategorie »Urban«.

Foto: Serhiy Vovk / Drone Photo Awards
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Wie eine Sphinx-Tatze: Der Schweizer Fotograf David Rouge ist der Wüste Namib bis dorthin gefolgt, wo die Dünen an der Südwestküste Afrikas auf den Atlantik treffen. Sein Drohnenfoto ist das Siegerbild in der Kategorie »Nature«.

Foto: David Rouge / Drone Photo Awards
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Verschont: Wie eine Insel in einem schwarzen Ozean wirkt das kleine Stück Straße, das der Lavastrom des Cumbre Vieja auf La Palma nicht unter sich begraben hat. Drei Monate lang dauerte Ende 2021 der verheerende Vulkanausbruch auf der Kanareninsel. Die Bilanz: 3000 Gebäude hat der Lavastrom zerstört und 2000 Menschen das Zuhause genommen, Bananenplantagen hat er unter sich begraben – und viele Straßenkilometer. Der italienische Fotograf Enrico Pescantini hat vor Ort dieses Bild gemacht und wurde damit Zweiter in der Kategorie »Nature«.

Foto: Enrico Pescantini / Drone Photo Awards
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Platz da: Kurz nach einem Sandsturm hat der Fotograf Yura Borschev seine Kameradrohne über das Basketballfeld in Dubai gesteuert. Die Jury befand: Preiswürdig – und belohnte die Arbeit mit dem zweiten Platz in der Kategorie »Urban«.

Foto: Yura Borschev / Drone Photo Awards
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Hüttenzauber: ein kleines Haus, ein paar Bäume – und dann nichts mehr außer Schnee und Eis. Martin Sanchez hat die Winterstille im US-Bundesstaat New Hampshire eingefangen; er bekam eine lobende Jury-Erwähnung in der Kategorie »Urban«.

Foto: Martin Sanchez / Drone Photo Awards
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SUP(er)-Stau: Die Teilnehmer des alljährlichen Standup-Paddle-Festivals auf dem Moika-Fluss im russischen St. Petersburg drängen sich Board an Board. Der Fotograf Sergey Anufriev hatte mit seiner Kameradrohne mehr Luft für Wendemanöver und erflog sich eine besonders lobende Jury-Erwähnung in der Kategorie »People«.

Foto: Sergey Anufriev / Drone Photo Awards
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Bunte Überraschung: Wie farbenfroh sich die Natur weit oben im isländischen Hochland gibt, fing der Fotograf Christian Trustrup ein. Seine Aufnahme wurde von der Jury in der Kategorie »Nature« lobend erwähnt.

Foto: Christian Trustrup / Drone Photo Awards
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Wüstenschlange: Mit bis zu 220 Waggons gehören die Eisenerzzüge in Mauretanien zu den längsten Zügen der Welt. Tief aus der Sahara, aus der Bergbaustadt Zouérat, bringen sie ihre Fracht auf einer mehr als 700 Kilometer langen Strecke in die Küstenstadt Nouadhibou am Atlantik. »Le train« nennen die Einheimischen den Zug – er ist die einzige Bahnverbindung in einem der ärmsten Länder der Welt. Hirten, Händler und andere Passagiere können kostenlos auf den Waggons mitreisen. Weit über 20 Stunden kann die Fahrt dauern. Der Fotograf Justin Jin hat seine Kameradrohne über der Strecke aufsteigen lassen. Prädikat der Jury in der Kategorie »Urban«: »besonders lobenswert«.

Foto: Justin Jin / Drone Photo Awards
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Runde Sache: Das fand auch die Jury und wählte dieses Drohnenfoto von Shibasish Saha auf den zweiten Platz in der Kategorie »People«. Zwei Menschen mit Hut ernten Wasserlilien im indischen Bundesstaat Westbengalen.

Foto: Shibasish Saha / Drone Photo Awards
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Linienflug: Diese Draufsicht des spektakulären Shiprock-Felsen ist Larry Gunn im US-Bundesstaat New Mexico gelungen. Die auf Navajo auch »geflügelter Felsen« genannte Formation ist der Rest eines erodierten Vulkanschlots. »Besonders lobenswert« fand die Jury das Foto in der Wettbewerbskategorie »Nature«.

Foto: Larry Gunn / Drone Photo Awards
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Garten-Goals: In einem Park am Taiping-See in der südwestchinesischen Provinz Yunnan hielt Jingkun Yang per Kameradrohne ein Bild von Princess Taiping, geboren im 7. Jahrhundert, fest. Die Aufnahme des Landschafts-Kunstwerks überzeugte die Jury in der Kategorie »Urban«. Sie bekam eine lobende Erwähnung.

Foto: Jingkun Yang / Drone Photo Awards
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Wasserwerfer: Thet Naing Yu hat am Inle-See in Myanmar diese Szene während des Wasserfestivals aufgenommen – und bekam dafür eine besonders lobende Erwähnung in der Kategorie »People«. Ein Besuch am Inle-See mit seinem schwimmenden Markt gehörte früher für viele Südostasien-Backpacker und Kulturreisende unbedingt dazu. Seit dem Militärputsch im vergangenen Jahr ist der Tourismus in dem Land fast zum Erliegen gekommen.

Foto: Thet Naing Yu / Drone Photo Awards
leh
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