Jubiläumsexpedition Sieben Männer auf dem Weg zum Gipfel

Ein Ex-Seemann, ein Lokomotivführer, ein Arzt, ein Bauleiter, ein Hotelier und zwei Profi-Bergsteiger: Das ist das Team der "Bad Heilbrunner Mount Everest Jubiläumsexpedition 2003". Acht Wochen lang wird SPIEGEL-ONLINE-Autor Oliver Häußler die deutsch-schweizerische Expedition begleiten und täglich von ihrem Kampf auf dem Weg zum höchsten Punkt der Welt berichten.


"8000 Meter - das ist für mich die logische Kombination meiner Leidenschaften: Bergsteigen und Ausdauersport"
www.everest-2003.com

"8000 Meter - das ist für mich die logische Kombination meiner Leidenschaften: Bergsteigen und Ausdauersport"

Eike Mrosek

Der Freiburger Arzt Eike Mrosek ist mit 29 Jahren der Jüngste im Expeditionsteam. Der Mount Everest wird sein erster Achttausender sein. Vor drei Jahren konnte der Bergsteiger und Ex-Triathlet bei seiner Anden-Expedition den Alpamayo und den 6768 Meter hohen Huascaran besteigen. Eike Mrosek wird das Team in den Hochlagern medizinisch versorgen.

"Für mich ist der Mount Everest ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben"
www.everest-2003.com

"Für mich ist der Mount Everest ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben"

Eckhard Schmitt
Matterhorn, Weißhorn und Mont Blanc, von vielen der Viertausender in den Alpen hat der 55-jährige Hotelfachmann aus Bad Tölz bereits heruntergeschaut. Eckhard Schmitt hat die Expedition ins Leben gerufen. In den Jahren zuvor konnte der Bergsteiger ganz in der Nähe des Everest seine größten Erfolge verbuchen: die Besteigungen des Cho Oyu (8201 Meter) und des Ama Dablam, einem der schönsten Berge im Himalaja.

"Wenn ich auf dem Gipfel stehe, wünsche ich mir, dass schönes Wetter ist und dass ich mir ganz klar bewusst bin, dass ich auf dem höchsten Punkt der Erde stehe, dass alles unter mir liegt"
www.everest-2003.com

"Wenn ich auf dem Gipfel stehe, wünsche ich mir, dass schönes Wetter ist und dass ich mir ganz klar bewusst bin, dass ich auf dem höchsten Punkt der Erde stehe, dass alles unter mir liegt"

Frank Everts
Der Siemens-Projektkaufmann aus der Nähe von Karlsruhe verwaltet die Finanzen der Expedition und durfte mit mehr als 100.000 US-Dollar in der Tasche nach Katmandu fliegen. Pik Lenin in Kirgisien (7134 Meter) und der Cho Oyu (8201 Meter) gehören zu den höchsten Bergen, auf deren Gipfeln der 42-jährige Ex-Seemanns stand.

"Für mich war der Mount Everest schon lange ein Wunsch, aber nie so ganz realistisch"
www.everest-2003.com

"Für mich war der Mount Everest schon lange ein Wunsch, aber nie so ganz realistisch"

Christian Rossel
Der Lokomotivführer aus Hausen bei Brugg im Kanton Aargau geht seit mehr als 20 Jahren in die Berge. Als Übungsleiter hat der 35-jährige Alpinist viel Erfahrung in der Bergsteigerausbildung von Jugendlichen. Seine beeindruckendsten Erlebnisse in den Bergen waren die Besteigungen des Mount McKinley in Alaska, einer der kältesten Berge der Welt, und des Muztagh Ata (7546 Meter) in China.

"Wenn ich oben bin, stehe ich auf dem höchsten Punkt der Erde, aber ganz oben sein werde ich nie"
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"Wenn ich oben bin, stehe ich auf dem höchsten Punkt der Erde, aber ganz oben sein werde ich nie"

Tom Zwahlen
Der Bergführer Tom Zwahlen übernimmt auf der Expedition die technische Leitung. Der 37-jährige Leiter der Alpinschule Bergfalke in Thun im Berner Oberland hat bereits die Eigernordwand und mit der "Nose" eine der schwierigsten Routen im Yosemite-Nationalpark bestiegen und Expeditionen in Südamerika, Afrika und Alaska organisiert. Der 8201 Meter hohe Cho Oyu war bisher sein höchster Berg.

"Ich bin vor zwei Jahren bis knapp unter den Gipfel gekommen, dann hat das Wetter umgeschlagen und ich musste umdrehen. Ich weiß, dass ich es schaffen kann."
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"Ich bin vor zwei Jahren bis knapp unter den Gipfel gekommen, dann hat das Wetter umgeschlagen und ich musste umdrehen. Ich weiß, dass ich es schaffen kann."

Roland Brand
Der Abteilungsleiter Bauwesen aus Uffenheim in der Nähe von Würzburg ist einer der erfahrensten Achttausender-Bergsteiger des Teams. Den Broad Peak (8047 Meter) und den Cho Oyu (8201 Meter) hat der 51-jährige Bergsteiger bereits bestiegen. Am Nordgrat des Mount Everest musste er vor drei Jahren umdrehen. Am Shisha Pangma (8027 Meter) kam er bis kurz unter den Gipfel.

"Der Gipfel ist wichtig, aber wichtig ist auch der Weg dorthin. Wenn man das beachtet, ist die Enttäuschung nicht so groß, wenn man es nicht schafft."
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"Der Gipfel ist wichtig, aber wichtig ist auch der Weg dorthin. Wenn man das beachtet, ist die Enttäuschung nicht so groß, wenn man es nicht schafft."

Alex Eberhöfer
Als Skilehrer hatte sich Alex Eberhöfer aus Films im Kanton Graubünden jahrelang sein Geld verdient - bis er die Faszination der Berge entdeckte. Vor sechs Jahren beendete der 36-jährige Schweizer seine Bergführerausbildung. Neben vielen Alpenwänden beeindruckten ihn besonders Klettertrips nach Alaska und Jordanien. Die Besteigung des Ama Dablam war bisher sein größter Erfolg.

"Berge dieser Höhe haben etwas Magisches. Nicht umsonst werden sie von den Einheimischen göttlich verehrt. Dieses Phänomen interessiert mich."
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"Berge dieser Höhe haben etwas Magisches. Nicht umsonst werden sie von den Einheimischen göttlich verehrt. Dieses Phänomen interessiert mich."

Peter Becker
Der niedergelassene Allgemeinmediziner aus Bad Tölz hat mit seinen 16- und 35-Millimeter-Filmkameras alle Kontinente der Welt bereist. Wie viele andere Expeditionen zuvor wird er das Everest-Team als Arzt im Basislager begleiten und betreuen. Der Hobby-Filmemacher übernimmt außerdem die Dokumentation der Expedition im Basislager.

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