Weltcup der Klippenspringer Luftwirbel vor Havannas Skyline

Aus dem Handstand in die Schraube: Mit akrobatischen Sprüngen eiferten Klippenspringer in Kuba um den Weltcup-Sieg. Von einer 27 Meter hohen Plattform an der Morro-Festung stürzten sie sich vor Havannas einzigartiger Skyline in die Tiefe.


Havanna - Schrauben, Saltos und dann gestreckt ins Wasser: In Havanna haben 14 der besten Klippenspringer der Welt den ersten Teil des Cliff Diving World Series ausgetragen. Erstmals machte der Wettbewerb dabei Station in der kubanischen Hauptstadt.

Die Akrobaten sprangen am Samstag von einer 27 Meter hohen Plattform, die am Castillo de los Tres Reyes del Morro, einer Festung im Hafen von Havanna, aufgebaut worden war. Tausende beobachteten ihre Künste von der berühmten Hafenmauer Malecón aus.

Gewonnen hat der Brite Blake Aldridge, der sich aus einem langsam aufgebauten Handstand in die Tiefe fallen ließ. Zweiter wurde Jonathan Paredes. "Ich denke, der Wind hat uns allen zu schaffen gemacht, auf der Plattform waren wir etwas nervös", sagte der Mexikaner. "Gut war, dass das Wasser so warm war, das machte den Sprung sanfter."

In Niteroi in Brasilien wird im Oktober der letzte der sieben Wettbewerbe der Serie stattfinden, zuvor treten die Cliff Diver unter anderem noch in Texas, Irland, Norwegen, Portugal und Spanien gegeneinander an.

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Klippenspringer in Havanna: Schrauben, Saltos und dann abtauchen

abl/AP



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