Begegnung auf dem Ochotskischen Meer, festgehalten vom Fotografen Mike Korostelev
Begegnung auf dem Ochotskischen Meer, festgehalten vom Fotografen Mike Korostelev
Foto:

Mike Korostelev / Siena International Photo Awards

Siena International Photo Awards Wal, da chillt er!

Fotografinnen und Fotografen aus 163 Ländern haben ihre Werke beim diesjährigen Siena-Fotowettbewerb eingereicht. Hier sind die besten Bilder.
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Weg da! Diese Aufnahme aus dem Yala-Nationalpark an der Südostküste Sri Lankas reichte der russische Fotograf Sergej Sawwi beim Internationalen Fotografie-Wettbewerb von Siena  ein und gewann damit in der Kategorie »Journeys and Adventures«. Ein Elefant kommt dem Erkundungs-Jeep gefährlich nahe. Die Passagiere versuchen, Stoßzähnen und Rüssel auszuweichen. »Das ist mein Dschungel«, hat Savvi das Foto betitelt. Savvi sieht es auch als Mahnung: »Wir sollten die Natur mehr respektieren und uns mehr für sie interessieren, wir sollten aber auch unnötige und leichtsinnige Risiken vermeiden.«

Foto: Sergey Savvi / Siena International Photo Awards
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Träum ich oder wach – pardon – wal ich? Diese Frage hat der russische Fotograf Mike Korostelev am Ochotskischen Meer beantwortet, das rund 6000 Kilometer östlich von Moskau liegt. Im Fotowettbewerb, bei dem insgesamt mehr als 50.000 Arbeiten eingereicht wurden, wurde die Aufnahme für ihre »bemerkenswerte Bildgestaltung« in der Kategorie »Journeys and Adventures« ausgezeichnet.

Foto:

Mike Korostelev / Siena International Photo Awards

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Fassaden-Faible: Nicht der Blick hinter die Häuserwände, sondern darauf – genauer gesagt: auf einen Ausschnitt davon – fasziniert den italienischen Fotografen Gustav Willeit. Das Bild mit den unzähligen Fenstern in London ist nicht nur das Siegerfoto in der Kategorie »Architecture and Urban Spaces«, sondern auch Teil von Willeits Serie »Biala« . Auf allen 20 Fassadenfotos hat der Fotograf dort, wo sich die Diagonalen treffen, immer einen einzelnen – gefühlt ziemlich einsamen – Menschen platziert.

Foto: Gustav Willeit / Siena International Photo Awards
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Wunderland aus Porzellan: Tianming Zhan ist mit seiner Kamera in den Osten der chinesischen Provinz Hunan gereist, in die Liling Cermaic Art City, eine von italienischen Architekten konzipierte Ausstellungsstadt, in der sich alles um die Herstellung von Keramik dreht.

Foto: Tianming Zhang / Siena International Photo Awards
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Schattenspiel: »Überall auf der Welt sind Teenager völlig absorbiert vom Internet und den sozialen Medien, in Havanna spielen die Kinder fröhlich draußen im Hinterhof«, sagt die indische Fotografin Lopamudra Talukdar, die diese Alltagsszene in der kubanischen Hauptstadt festgehalten hat. Preiswürdig, befand die Jury – und kürte »Kindheit« zum Siegerfoto in der Kategorie »Street Photography«.

Foto: Lopamudra Talukdar / Siena International Photo Awards
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Klitschnass wurde Julie Mayfeng im Monsunregen in Kalkutta, der siebtgrößten Stadt in Indien. Was die koreanische Fotografin beeindruckte: »Trotz Monsun, das Leben geht weiter.« Ihre Aufnahme vom Straßentreiben wurde von der Jury für ihre »bemerkenswerte Bildgestaltung« gelobt.

Foto: Julie Mayfeng / Siena International Photo Awards
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Kleine Feuer überall: Hunderte Glühwürmchen-Weibchen haben auf einem dunklen Waldweg in Wufeng, Taiwan, zur großen Show geladen. Mit ihrem Leuchten locken sie die Männchen an – und Kamerakünstler. Der Fotografin Shirley Wung ist mit diesem märchenhaften Motiv das Siegerfoto in der Kategorie »The Beauty of Nature« gelungen. In Taiwan leben 65 verschiedene Glühwürmchenarten, weltweit gibt es 2000.

Foto: Shirley Wung / Siena International Photo Awards
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21,7 Grad, Schreckenstemperatur im Sommer 2020 auf Spitzbergen: Florian Ledoux hat diese Luftaufnahme der schmelzenden Austfonna-Eiskappe beim Wettbewerb in der Kategorie »The Beauty of Nature« eingereicht.

Foto: Florian Ledoux / Siena International Photo Awards
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Der schönste Tag: Vorbei an Müllecken, rostigen Satellitenschüsseln und über staubigen Untergrund führt der Weg der Braut in Stolipinowo, der größten Roma-Siedlung in Europa. Sie liegt in der Nähe der bulgarischen Stadt Plowdiw, die 2019 Europäische Kulturhauptstadt war. Die Roma sind die größte ethnische Minderheit Europas, Bulgarien das Land mit den meisten Angehörigen. Doch es ist auch das ärmste Land der Europäischen Union, die Situation der Roma hier besonders prekär. Die italienische Fotografin Selene Magnolia hat den Alltag in Stolipinowo dokumentiert. Mit diesem Bild gewinnt sie in der Kategorie »Fascinating Faces and Characters«.

Foto: Selene Magnolia / Siena International Photo Awards
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Eindrucksvolle Erscheinung: Die südafrikanische Fotografin Lee-an Olwage hat im Township Khayelitsha bei Kapstadt Belinda Qaqamba Ka-Fassie porträtiert. Sie ist Drag-Künstlerin und Aktivistin und kämpft für mehr Respekt innerhalb ihrer Gemeinschaft. Die Jury kürte das Bild zum zweiten Sieger in der Kategorie »Fascinating Faces and Characters«.

Foto: Lee-ann Olwage / Siena International Photo Awards
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Geschickt platziert: Im Kadaver eines Moschusochsen hatte Ronan Donovan, der Fotograf der Siegeraufnahme in der Kategorie »Animals in their environment«, seine Kamera ausgerichtet und konnte so aus einer ganz besonderen Perspektive ein Wolfsrudel beobachten, das sich in der kanadischen Arktis mehrere Wochen lang an dem Fleisch stärkte.

Foto: Ronan Donovan / Siena International Photo Awards
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Traumort: Im Meer bei Mauritius gelang dem Franzosen Franck Senguin diese majestätische Aufnahme. Der vierfache Weltmeister im Freediving, Guillaume Nery, taucht im Rahmen der »One Breath Around the World«-Expedition mit Pottwalen. Das Foto wurde von der Jury mit einer lobenden Erwähnung in der Kategorie »Documentary and Photojournalism« bedacht.

Foto: Franck Seguin / Siena International Photo Awards
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