Souvenir-Tipps der Leser Kangas, KuK-Säbel, Zuckerstangen

Papierschirme aus Pathein, Dauerlutscher aus Dänemark: Wer originelle Mitbringsel im Gepäck hat, macht sich bei den Daheimgebliebenen beliebt. In der SPIEGEL-ONLINE-Reisekarte geben die Leser Shoppingtipps, sie berichten von Voodoo-Zauber und zuckersüßen Verführungen.

Corbis

Ein Kaffeebecher mit "Times Square"-Schriftzug ist wirklich das Letzte, was man seinen Liebsten aus New York mitbringen möchte. Auch die Freiheitsstatue als Schlüsselanhänger oder Manhattans Skyline auf einem Mousepad sollten dringend dort bleiben, wo sie sind: im Souvenirgeschäft. Wer auf Reisen geht und den Daheimgebliebenen eine Freude machen will, der überlegt sich besser gut, womit er sich die Koffer vollpackt.

Für beliebige Plastikware können sich die wenigsten begeistern. Zum Glück gibt es überall in der Welt Lädchen, in denen man Besonderes entdecken kann: von Retro-Kitsch über Kunsthandwerk bis hin zu lokalen Köstlichkeiten.

In der SPIEGEL-ONLINE-Reisekarte erzählen die Leser von aufregenden Märkten und liebevoll bestückten Geschäften - eine Auswahl:

Diana fand ihr Shopping-Paradies in Oxford, England:

"The Covered Market" bietet eine Vielzahl einzigartiger Geschäfte von Lebensmittel-, Bekleidungs- und Souvenirläden sowie zahlreiche Cafés. Der überdachte Markt bietet eine schöne Abwechslung zu den übrigen Kettengeschäften der Stadt.

sttick empfiehlt eine süße Versuchung auf Bornholm, Dänemark:

Svaneke Bolcher, ein kleiner schöner Bonbonladen. Er verzaubert durch seinen Charme und den Geruch nach frischen Bonbons, Zuckerstangen und Dauerlutschern. Aber das Beste ist: Man schaut hier noch direkt zu, wie die Köche ihre köstlichen Verführungen zaubern. Am Ende gibt es immer eine kleine Gratisprobe. Also nichts wie hin, denn das Zuschauen ist kostenlos.

Auch der Kerzenladen "Det Gamle Lysestøberi" in Allinge ist immer eine Fahrt wert. Hier bekommt man handgemachte Kerzen für jede Gelegenheit.

kurtdeswaaf hat einen Flohmarkt-Tipp für Wien:

Flohmarkt am Naschmarkt: Jeden Samstag nach Herzenslust stöbern und feilschen. Das Angebot reicht von alten Schuhen über Retro-Klamotten und Elektrogeräte und Bücher bis hin zu KuK-Säbeln, Militärorden und skurillstem Kitsch. Ein Muss für jeden, der von altem Kram nicht die Finger lassen kann.

angelikafranz1 war in der Nähe von São Paulo, Brasilien, einkaufen:

Recanto Santa Bárbara: tolles Restaurant, Kunsthandwerk- und Biomarkt - und das alles in traumhafter Landschaft.

jule.fischer traute sich auf einen Fetischmarkt in Benin:

Der riesige Markt in Dogbo, Benin. Hier bekommt man frisches Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch aller Art sowie die buntesten Stoffe zu sehen. Empfehlenswert ist es, sich auf den Fetischmarkt zu trauen. Skurrile Tierkadaver und Voodoo-Zaubereien - nichts für schwache Nerven, aber absolut sehenswert. Fotografieren sollte man hier allerdings nicht, das wird von den Locals oft missverstanden, man bekommt schon mal paar böse Worte hinterhergerufen.

coxy entdeckte etwas Leckeres auf der Azoreninsel São Miguel:

Die heißen Quellen von Caldeiras: Es brodelt in verschiedenen Farben, es riecht nach Schwefel. Gegenüber ist ein Souvenirladen mit leckerem Maracuja-Likör.

janausschenefeld hat einen Souvenirtipp für Hongkong:

Stanley Market: Auf dem ständigen Markt werden Spielzeuge, Klamotten, Taschen, elektronische Geräte feilgeboten - ideal, um ein Mitbringsel für die Heimgebliebenen zu ergattern. Stanley Bay eignet sich gut, um dem Trubel in Hongkong zu entfliehen. Bei gutem Wetter auf jeden Fall einen Besuch wert!

radbab empfiehlt einen kleinen Souvenirladen in Montréal:

Hier gibt es elegante Stücke von lokalen Künstlern, beispielsweise Schmuck und Bilder. Der Laden ist gar nicht teuer.

Allemanne empfiehlt Kunsthandwerk aus Rangun, Burma:

Ein Muss für jeden Besucher ist der bunte Bogyoke Aung San Market, nordöstlich vom Hafen und nahe dem quirligen Chinatown gelegen. Dort bekommt man alles, was das Kunsthandwerk von Burma zu bieten hat: Textilien aller Art, Stein-, Holz- und Bambusarbeiten, die berühmten bunten Papierschirme aus Pathein, edle Steine, Jade sowie Gold- und Silbergeschmeide.

Und nun noch drei Tipps aus der SPIEGEL-ONLINE-Redaktion:

julia.stanek hat sich in Vietnam Klamotten schneidern lassen:

Das ehemalige Fischerdorf Hoi An gilt als das Nähkästchen Vietnams. Auf dem Kleidermarkt nehmen die Schneiderinnen Maß und nähen wunderschöne Klamotten für wenig Geld und in Rekordzeit. Ich hab mir meine schon etwas zerschlissene Lieblingsbluse kopieren lassen und hab jetzt eine neue aus nachtblauer Seide. Tipp: Viel Platz im Koffer lassen - und dann auf dem Markt in Modezeitschriften blättern und passende Stoffe aussuchen.

In einem Pariser Geschäft fand sie Dinge, die "vom Laster gefallen sind":

Abgefahrener Krimskramsladen im Viertel Abbesses: Hier kann man stundenlang stöbern, man findet wirklich Nützliches - und total Unnützliches. In den kleinen Kästchen und Schubladen warten Jahrzehnte alte Knöpfe auf Hobby-Schneiderinnen, bunte Kreisel auf Kind gebliebene Erwachsene, außerdem gibt es Puppenaugen, Steine, Broschen und Federn. Woher das ganze Zeug kommt? Keine Ahnung, aber der Laden heißt: "Tombées du camion" - vom Lastwagen gefallen.

Verena Töpper entdeckte Originelles auf einem Markt in Tansania:

Sandalen aus Autoreifen und bunte Kangas bekommt man hier für wenig Geld. Der Karume-Markt in Daressalam ist ein Labyrinth aus Hunderten Tischen, auf denen sich alte T-Shirts, Jacken und Schuhe stapeln - sogar ein Sandmännchen-Taschentuch aus der ehemaligen DDR war dabei. Planen und Wellblechstücke bilden ein durchgehendes Dach, nur wenige Sonnenstrahlen schaffen es bis auf den Lehmboden. Definitiv ein Erlebnis, aber Achtung: Ist man einmal drin im Gewirr des Marktes, kann man schwer sagen, in welcher Richtung der Ausgang ist.

Und jetzt sind Sie dran: Veröffentlichen Sie mit wenigen Klicks Ihren Reisetipp auf der Reise-Weltkarte!

jus

zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.