Fotostrecke

Reisen im Süden Afrikas: Big Five und viel Meer

Foto: Nic Bothma/ picture alliance / dpa

Botswana, Südafrika, Namibia Die besten Reisetipps für Afrikas Süden

Eine Safari, ein Roadtrip, Kultur oder Schlemmen: In den Ländern im Süden Afrikas muss man sich nicht unbedingt für eins entscheiden - oft kann man alles auf einmal haben. Hier sind die besten Trips.

Nachts unter einem klaren Sternenhimmel nach dem Großen Wagen suchen und tagsüber die Augen nach den Big Five offenhalten: An der südlichen Spitze des afrikanischen Kontinents gehen atemberaubende Naturspektakel einher mit kultureller Vielfalt und kulinarischen Besonderheiten. Wer dies gerne erleben will, kann Tipps in diesen Geschichten finden, die wir aus unserem Archiv zusammengestellt haben.

Botswana feiert in diesem Jahr 50 Jahre Unabhängigkeit. Das Land erhofft sich durch seine positive Entwicklung in den letzten Jahren auch einen Zustrom an Touristen. Viele kommen vor allem, um die Tierwelt zu bestaunen. Wenn man auf der Suche nach einer abenteuerlichen Safari ist, dann ist Botswana genau das richtige Land: Die Chancen, im Okavango-Delta die Big Five zu sehen, stehen gut - ebenso wie in dem relativ neuen, grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet KaZa:

Noch dazu kann man in Botswana größtenteils Urlaub mit gutem Gewissen machen. Das Land hat den Wert seines Naturparadieses erkannt und setzt auf ökologischen Tourismus. Mittlerweile gehört Botswana zu den nachhaltigsten Reisedestinationen:

Wer gerne Roadtrips macht, ist in Südafrika genau richtig. Von Kapstadt entlang der Garden Route bis nach Port Elisabeth - und am besten noch weiter. Denn die Wild Coast an der Ostküste bis nach Durban ist nicht nur traumhaft schön, sondern zeigt auch die ursprüngliche und wilde Seite des Landes. Doch bei all der Schönheit darf man nicht vergessen: Die Provinz Eastern Cape ist das Armenhaus Südafrikas.

In Durban angekommen lassen der warme Indische Ozean und die phantastischen Wellen Surferherzen höher schlagen. Im Gegensatz zu Kapstadt kann man hier ohne Neoprenanzug ins Wasser. Doch Vorsicht: Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele große Weiße Haie wie am südlichen Zipfel Afrikas:

Von Durban aus geht es weiter in die Metropole Johannesburg im Landesinneren. Im Township Soweto kann das ehemalige Haus von Nelson Mandela besichtigt werden. Auch ein Tagesausflug in den Pilanesberg-Nationalpark lohnt sich. Er ist wesentlich kleiner als der bekannte Krüger-Nationalpark und kann mit dem eigenen Auto befahren werden.

In einem Restaurant in Namibias Hauptstadt Windhoek kann es schon einmal passieren, dass man von einem Einheimischen in perfektem Deutsch angesprochen wird - obwohl er noch niemals in Deutschland war. In der ehemaligen Kolonie ist Deutsch eine der elf Nationalsprachen.

Die Wüstenstadt Swakopmund hat sogar eine deutsche Internetseite und ein Heimatmuseum. Die Sprache macht vieles leichter für deutsche Urlauber: Schilder und Speisekarten sind verständlich, in Windhoek gibt es deutsche Bäckereien.

Überhaupt haben sich viele Einheimische auf den Tourismus spezialisiert: Da gibt es Luxus-Safaris im Etosha-Nationalpark, Sandboarding in den roten Dünen rund um Swakopmund oder Touren zu den Wüstenelefanten im Norden:

Fotostrecke

Safari in Namibia: Auf den Spuren der Wüstenelefanten

Foto: Fabian von Poser / SRT

Und seit Kurzem gibt es auch eine gehobene Gastro-Szene. Und die schafft es sogar, die traditionelle deutsche Küche von den Speisekarten zu verdrängen. Statt Kassler und Eisbein kommen nun Gerichte aus heimischen Zutaten auf den Tisch: Der Kalahari-Trüffel, Oktopus-Carpaccio oder gebackene Austern.

Oktopus-Carpaccio statt Eisbein und Schnitzel

Doch abgesehen von den Gaumenfreuden in den größeren Städten gibt es in Namibia vor allem eines: Wüste. Im Sossousvlei liegen die höchsten Dünen der Welt. Auf einige von ihnen kann man hinaufkraxeln und den Blick über die roten Sandberge schweifen lassen. Ohne einen Wagen mit Allradantrieb ist das Gebiet kaum zugänglich - mit so einem Auto und dazu einem Zelt auf dem Dach lassen sich viele Ecken des Landes erkunden:

Abenteuerlich wie eine Camping-Tour in Namibia kann sich auch eine Wandersafari in Sambia anfühlen: Auf alle Fälle erfahren Urlauber die Natur Afrikas um einiges intensiver als vom Safari-Auto aus:

Zu guter Letzt kühlt ein Sprung in die Victoriafälle auf der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia ungemein ab. Nirgends ist Simbabwe so touristisch und so verrückt wie hier:

kry/abl