Am Strand von Ipanema: Ein Selfie, weil es so schön ist
Am Strand von Ipanema: Ein Selfie, weil es so schön ist
Foto: Fabio Teixeira / NurPhoto / Getty Images

Tag der Faulheit Lasst euch hängen

Einfach mal faul sein – vielleicht gleich heute, am offiziellen Tag der Faulheit? Diese Menschen aus aller Welt zeigen, wie es geht: Hängematte aufspannen, Körper und Geist entspannen.
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Ein Himmel voller Kirschblüten (in Philadelphia): Einfach mal abhängen – ob der Ausdruck auf die Hängematte zurückgeht? Der 22. März ist jedenfalls der »Tag des Faulseins«. Ganz Eifrige werden festgestellt haben, dass bisweilen auch der 10. August als Faulenzertag gilt.

Foto: Matt Rourke / AP
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Sichtgeschützte Pause (im Baugerüst am Erfurter Mariendom): Für viele Menschen weltweit ist so eine Hängematte die einzige Schlafgelegenheit. Für uns ist sie das Symbol der Faulheit, das leichte Schwingen wiegt in die Entspannung – und in den Schlaf, wie diesen Arbeiter.

Foto: Martin Schutt / picture alliance / dpa
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Urlaubsglück (auf der mexikanischen Insel Holbox): Verlockender als eine Baustelle ist allerdings diese Kulisse – in der Coronazeit der unterdrückten Reiselust ein Anblick, der Sehnsüchte weckt.

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Abhängen (in Barcelona): Während der zurückliegenden Corona-Sommer war statt Mexiko eher Balkonien angesagt. Aber auch dort, am Zufluchtsort vor der eigenen Balkontür, trägt eine Hängematte zum Glück bei.

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Qual der Mattenwahl (mit Blick auf den Mount Merapi in Indonesien): Die Hängematte hat mehr Geschichte, als man denkt. Schon die alten Griechen sollen sie ein paar Jahrhunderte vor Christi Geburt genutzt haben. Das deutsche Wort sowie der englische Begriff hammock gehen auf hamáka zurück, wie das Konstrukt aus Schnüren und Stoffen oder Netzen auf Hawaii heißt.

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Schwingendes Selfie (am Ipanema-Strand in Rio de Janeiro): Einfacher als ein Bett lässt sich die Hängematte transportieren und überall dort aufhängen, wo es Pfosten oder Bäume gibt. In der Schifffahrt sparten die schwankenden Schlafgelegenheiten traditionell viel Platz unter Deck und bewahrten die Matrosen davor, bei Seegang aus dem Bett zu fallen.

Foto: Fabio Teixeira / NurPhoto / Getty Images
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Sonnenzeit (unter einem Kirschbaum auf den Golan-Höhen): Noch ein Vorteil bieten hängende Matten – sie halten auf dem Boden krabbelnde Viecher auf Abstand. Christoph Kolumbus führte wohl die Netzhängematte aus Lateinamerika ein, in Europa waren offenbar zuvor nur Hängebetten aus Segeltuch bekannt.

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Boots-Spotting (auf Phi Phi in Thailand): Faulsein fällt vielen gar nicht so leicht – sonst wäre der »Goof-Off-Day« (Tag des Faulenzens) wohl nicht eingeführt worden, der auffordert, einen Tag mal nichts zu tun.

Foto: Candida NG / AFP
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Behelmte Rast (auf dem Charlotte Pass in Australien): Traurigerweise hat Faulheit ein schlechtes Image – »Müßigkeit ist aller Laster Anfang«, heißt es.

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Solokonzert (in Annecy in Südostfrankreich): Dabei lobt sogar der IT-Milliardär Bill Gates die Faulheit. Er würde immer eine faule Person einstellen, um einen schwierigen Job zu machen, soll er gesagt haben. Denn faule Menschen würden einen einfachen Weg finden, um die Sache zu erledigen.

Foto: Jeff Pachoud / AFP
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Schattenmatte (auf Coney Island in New York): Der Forscher und US-Staatsmann Benjamin Franklin kokettierte einmal: »Ich bin der faulste Mensch der Welt: Alle meine Erfindungen habe ich mir nur ausgedacht, um mir das Leben leichter zu machen.«

Foto: Spencer Platt / Getty Images
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Kuscheln mit Aussicht (in Spanien): Abschalten, die Gedanken schweifen lassen, mal nichts tun – vielleicht trägt dies gerade in der Zeit von Corona und Kriegsnachrichten zur seelischen Gesundheit bei.

Foto: Jordi Boixareu / picture alliance / ZUMAPRESS.com
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