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Zwischenlandung: International Terminal in Atlanta

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Tipps für die Zwischenlandung Atlanta für Fortgeschrittene

Legendäre Hot Dogs, belgisches Bier und ein reizvolles All-inclusive-Angebot: Im neuen internationalen Terminal am Flughafen von Atlanta lässt sich es sich gut warten. Nur an die jüngsten Passagiere hat anscheinend niemand gedacht.
Von Denis Krick

Hartsfield-Jackson Atlanta International gilt als der Flughafen mit dem größten Passagieraufkommen der Welt. Für USA-Reisende ist der Airport häufig ein wichtiges Drehkreuz, um in den Rest des Landes zu gelangen. 2012 eröffnete hier der neue International Terminal , der nach dem ersten schwarzen Bürgermeister von Atlanta, Maynard H. Jackson Jr., benannt wurde. SPIEGEL ONLINE hat sich dort umgeschaut - und gibt Tipps für eine angenehme Wartezeit auf den nächsten Flug.

Fast Food à la Atlanta

The Varsity nahe am Campus von Georgia Tech ist eine Institution in Atlanta und trägt den stolzen Titel des größten Drive-in-Restaurants der Welt. Die hier servierten Chili Dogs (Hot Dogs mit einem Klacks Chili con Carne obendrauf), Zwiebelringe und Frozen Oranges sind legendär. Zum Glück muss man auf diese am Airport nicht verzichten. The Varsity hat dort im 1. Stock des International Terminals, dem sogenannten Mezzanine Level, eine kleine Dependance eröffnet  - und die Hot Dogs schmecken dort genauso gut wie in Downtown Atlanta.

Belgische Diplomatie geht durch den Magen

Etwas abseits vom Trubel des restlichen Terminals liegt das Maison Mathis am Gate F3 . Das Lokal ist eine Mischung aus Bistro, Pub und belgischer Botschaft. Hier findet man meist nicht nur schnell einen Platz, sondern auch leckere Salate, Sandwiches, Kuchen und Quiches. Am Tresen werden zahlreiche belgische Biersorten serviert - die allerdings stattliche Preise haben.

Die Ruhe vor dem Boarding

Das Atrium direkt unter dem Mezzanine Level ist mit gemütlichen Polstersesseln ausgestattet. Zwar ist dieser Platz nicht gerade eine Liegewiese, aber dennoch ein sehr guter Ort, um ein wenig zu entspannen und die anderen Reisenden zu beobachten.

Die beste Aussicht für Planespotter

Ein Restaurant mit schickem Blick auf Start- oder Landebahn sucht man im International Terminal leider vergeblich. Wer ein wenig Flugzeuge gucken möchte, dem sei ein Platz am großen Eckfenster am Gate G7 empfohlen. Von dort aus lassen sich gut die startenden Maschinen beobachten.

Kein Platz für Kinder

Kaum zu glauben, aber Eltern mit kleinen Kindern schauen am Flughafen mit dem weltweit größten Passagieraufkommen in die Röhre. Sowohl im International Terminal als auch im restlichen Airport findet sich kein einziger Spielplatz. Deshab ist es auch kein Wunder, dass Atlanta jüngst in einer Studie der US-Webseite travelnerd.com auf Platz eins der kinderunfreundlichsten Airports in den Vereinigten Staaten gelandet ist. Papa und Mama sollten also möglichst viele Bilderbücher und Spielzeug im Handgepäck mitführen, um den Nachwuchs bei Laune zu halten.

Internet mit kleinen Einschränkungen

Der Flughafen ist in Sachen WiFi bestens gerüstet. Wichtige Seiten der Airlines, der Stadt Atlanta und der Autovermieter können kostenlos aufgerufen werden. Für die gesamten Untiefen des Internets werden Reisende jedoch zur Kasse gebeten - knapp fünf US-Dollar verlangt der Flughafen für einen 24-Stunden-Zugang . Positiv ist, dass sich überall im International Terminal Steckdosen (Achtung, US-Adapter ins Handgepäck packen!) und USB-Anschlüsse zum Aufladen von Laptop, Tablet und Handy befinden.

All-inclusive für einen Tag

Wer längere Zeit im International Terminal verbringen muss, der sollte mit dem Gedanken spielen, sich einen Tagespass für den Sky Club von Delta Airlines  zu gönnen. 50 US-Dollar kostet der Zugang zur Lounge, die sich auf dem Mezzanine Level befindet. Im Preis inbegriffen sind dabei nicht nur Getränke und Snacks, sondern auch der WiFi-Zugang. Insbesondere für Geschäftsreisende eine lohnende Investition.

Spaziergang für Kunstfreunde

Einmal die Beine vertreten und ein wenig Kultur genießen? Kein Problem. Auf dem gesamten Flughafengelände finden Kunstausstellungen und sogar kleine Konzertevents  statt. Wer die Zeit hat, sollte sich also auf den Weg machen und die anderen Terminals in Atlanta erkunden. Das geht sowohl zu Fuß als auch mit dem Zug, der die einzelne Abschnitte des Airports miteinander verbindet.

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