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6. Teil: Berg-Karabach - Spuren des Krieges


328 Sonnentage im Jahr, enorm freundliche Menschen – und überall Spuren des Krieges gegen Aserbaidschan: Die Republik Berg-Karabach ist kein Ort, zu dem die großen Touristenbusse fahren. Viele Felder sind weiterhin wegen Landminengefahr nicht betretbar, und nur ein paar besonders Abenteuerlustige trauen sich in die verwaiste Geisterstadt Agdam, die noch 1994 mehr als 100.000 Einwohner hatte und heute vom Militär kontrolliert wird.

Trotzdem sind schon allein die atemberaubenden Bergpanoramen bei der Anfahrt aus Goris die Mühe wert, für eine Republik, die nicht international anerkannt ist, ein eigenes Visum zu beantragen. Und nicht nur Kriegsdenkmäler wie der auf einem Podest stehende Panzer von Askeran, sondern auch das Gandzasar-Kloster aus dem 13. Jahrhundert oder die Fortruine von Tigranakert könnten in einer friedlicheren Zukunft mehr Touristen anlocken.



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