Winter in der Wüste Touristen in Jordanien von Schnee eingeschlossen

Während ganz Europa vergeblich vom Schnee träumt, haben schwere Schneefälle das Wüstenland Jordanien heimgesucht. Nahe der Ausgrabungsstätte Petra im Süden blieben griechische Touristen stecken. Dänische Urlauber mussten per Helikopter gerettet werden.


Amman - Schwere Schneefälle haben die Straßen in der südjordanischen Region Tafileh gestern blockiert. Zivile Helfer und Soldaten mussten zur Rettung der eingeschlossenen Menschen eilen, die während der Nacht bereits aus der Luft mit Essen und Decken versorgt worden waren. Mehr als 2000 Menschen wurden aus den betroffenen Gebieten herausgeholt.

Unter ihnen waren 61 griechische Touristen, die über Nacht in der Nähe von Petra im Schnee stecken geblieben waren. Auch drei Hubschrauber waren nach Angaben eines Sprechers der Rettungskräfte im Einsatz, um die Gestrandeten in Sicherheit zu bringen, darunter Dänen, die 24 Stunden in ihrem Geländewagen ausgeharrt hatten.

Augenzeugen hatten berichtet, dass mindestens sieben Busse und mehrere Autos auf einer Straße etwa 220 Kilometer südlich der Hauptstadt Amman vom Schnee eingeschlossen worden waren.

abl/dpa/AFP



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