Brüssel Königliche Gewächshäuser locken mit ihrer Blütenpracht

Nur einmal im Jahr werden die Portale der Gewächshäuser der belgischen Königsfamilie für das Volk geöffnet. Neben farbenprächtigen Blumen können erstmals auch die Stallungen der Schlossanlagen besichtigt werden.


Noch bis zum 7. Mai für Besucher geöffnet: die königlichen Gewächshäuser in der Nähe von Brüssel
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Noch bis zum 7. Mai für Besucher geöffnet: die königlichen Gewächshäuser in der Nähe von Brüssel

Brüssel - Noch bis zum 7. Mai können sich Besucher aus aller Welt an exotischen Pflanzen und einer einzigartigen Blütenpracht unter gewaltigen Jugendstil-Glaskuppeln erfreuen. Ein rund ein Kilometer langer Weg führt das Publikum durch Glasgalerien mit Palmen, Farnen, Orchideen, Azaleen oder Kamelien.

Im Mittelpunkt der 14.000 Quadratmeter umfassenden Gewächshausfläche steht das "Kongohaus", ein Kuppelgebäude aus Eisen und Glas, das der belgische König Leopold II. als Herrscher der Kolonie Kongo im 19. Jahrhundert errichten ließ. Ein Besuch der gesamten Anlage lohnt sich derzeit besonders am Abend, wenn die Pflanzen samt Treibhäuser von der Originalbeleuchtung aus der Zeit des Jugendstils erhellt werden.

Die von dem Architekten Auguste Balat entworfenen Gewächshäuser zählen zu den bemerkenswertesten Baudenkmälern Brüssels und bezaubern sowohl Pflanzenfreunde als auch Liebhaber der Architektur des 19. Jahrhunderts. Erstmals können die Besucher in diesem Jahr auch die Stallungen der Schlossanlage sowie das Atelier der 1965 gestorbenen Königin Elisabeth besuchen.

Informationen:

Die Gewächshäuser sind täglich von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet. Freitags bis sonntags können Besucher zusätzlich von 20 bis 23 Uhr die Blütenpracht genießen.
Der Eintritt kostet umgerechnet rund 2,50 Mark am Tag und rund fünf Mark am Abend.



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