Nachtklub in Wuhan: Sie tanzen wieder
Nachtklub in Wuhan: Sie tanzen wieder
Foto: ALY SONG / REUTERS

Nach der Corona-Pandemie Wuhan lernt das Feiern wieder

Fotos aus Wuhan machen Hoffnung: Fast ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie erholt sich das Nachtleben. Junge Menschen füllen die Klubs der Stadt und feiern ihre neue Freiheit.
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Feiern im Nachtklub: Wuhan war das ursprüngliche Epizentrum von Covid-19. In der zentralchinesischen Stadt häuften sich im Dezember 2019 rätselhafte Fälle von Lungenentzündungen. Anfang Januar konnten chinesische Forscher den Erreger aus der Gruppe der Coronaviren isolieren.

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Ankunft am Nachtklub: Fast ein Jahr nach Beginn der Pandemie belebt sich das Nachtleben von Wuhan wieder. Die Stadt hat seit dem 10. Mai keinen neuen lokal übertragenen Fall der Krankheit gemeldet.

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Party! Die Elf-Millionen-Stadt wurde ab dem 23. Januar überraschend über Nacht vom Rest Chinas abgeschottet: Straßensperren wurden errichtet, Flugzeuge, Züge und Busse durften nicht in die Stadt einfahren – das war eine der strengsten Abriegelungen weltweit.

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Tanz fast ohne Corona-Furcht: Während des Lockdowns saßen mehr als 43 Millionen Menschen fest. In Peking wurden Veranstaltungen zum Neujahrsfest Ende Januar gestrichen.

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Studierende, Musiker, Künstlerinnen und junge Arbeiter – das Rückgrat des Nachtlebens – erzählen Geschichten, wie sie monatelang in ihren Häusern festsaßen. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich auf eine Zeit vorzubereiten, in der sich die Stadt erholen würde.

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Autofahrt durchs nächtliche Wuhan: Fast 3900 der 4634 registrierten Covid-19-Todesfälle in China ereigneten sich in der Industriestadt. Der Fotograf Aly Song hat ein knappes Jahr später das Nachtleben dort festgehalten.

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Nachtschwärmer spielen mit Spielzeugpistolen vor einer Bar: »Einige meiner neuen Musikstücke werden definitiv von der Zeit der Pandemie handeln«, sagte Wang Xinghao, Frontmann der Wuhaner Pop-Rock-Band Mad Rat. Drei Monate lebte er auf engstem Raum mit seiner Mutter zusammen.

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Fähre über den Yangtze-Fluss: »Während der Zeit der Epidemie war Wuhan wirklich eine tote Stadt«, sagte Fan Yi Yi nach einer Show von Mad Rat. »Jetzt kommen die Leute alle raus, um zu essen und Spaß zu haben. Ich glaube nicht, dass das vor der Epidemie so viele Menschen getan haben.«

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Gefeiert wird in Wuhan nicht nur in Nachtklubs: Hier tanzen Menschen in einem Park – Hand in Hand, ohne Abstand und ohne Masken. Das Leben normalisiert sich wieder.

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Trommelgruppe in einem Park: Wuhan hat mehr Einwohnerinnen und Einwohner als New York, London oder Paris, hier treffen wichtige Eisenbahn- und Schifffahrtsrouten aufeinander. Es ist eine moderne, reiche Stadt und liegt am Yangtze.

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Eine Imbissverkäuferin verkauft nachts Snacks auf der Straße: In Deutschland wurde die erste Infektion Ende Januar in Bayern entdeckt, ein 33-Jähriger hatte sich bei einer Kollegin angesteckt, die beruflich in China gewesen war.

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In ihren warmen Pelz gekuschelt genießt eine Frau in einem überdachten Street-Food-Stand ihren Nachtsnack.

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Eine Familie in einem Straßenrestaurant: Während Wuhan im Dezember 2020 das Feiern wieder lernt, hält Europa strenge Maßnahmen zum Schutz gegen das Sars-CoV-2 ein.

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Gäste einer Geburtstagsfeier in einer Kneipe beschmieren sich gegenseitig mit Sahne: Trotz der florierenden Nachtszene sagen Geschäfts- und Restaurantbesitzer in Wuhan, dass es noch einige Zeit dauern könnte, bis der Umsatzanstieg die massiven Verluste während der Abriegelung wieder wettmacht.

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Zhang Qiong, 29, wischt sich den Geburtstagskuchen vom Gesicht. »Nachdem ich die erste Welle der Epidemie in Wuhan und dann die Befreiung erlebt habe, habe ich das Gefühl, ein zweites Leben zu führen«, sagt Zhang, die in einem Textilgeschäft in Wuhan arbeitet.

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Reste eines Street-Food-Mahls: Für die Gäste, die jetzt die nächtlichen Hotspots von Wuhan überschwemmen, ist die Botschaft klar. »Ich möchte diese Zeit einfach nur genießen, denn im Leben weiß man nie, wann es zu Ende ist«, sagte Zhang in der Bierhalle. »Mach jeden glücklichen Tag zu etwas Besonderem.«

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abl/Reuters
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