Grüne Oasen in London Vergessen Sie den Hyde Park!

Müde Füße vom Sightseeing? Sehnsucht nach Ruhe mitten in der Stadt? Kein Problem, wenn Sie in London sind. Wo Olympioniken derzeit um Gold kämpfen, ist die wichtigste Farbe eigentlich: Grün. In Parks und Gärten zwischen Hackney und Kensington zwitschern die Vögel für Einheimische und Touristen.

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Rasen, der wirkt wie mit der Nagelschere geschnitten. Platanen, die einmal im Jahr ihre Rinde erneuern. Blumenbeete, die Gärtner mit viel Liebe hegen und pflegen. London ist eine grüne Schatzkiste, in der Einheimische und Touristen nur all zu gerne herumkramen. Besucher können in den grünen Oasen der Stadt ihre müden Beine ausruhen und hier - ausgerüstet mit ein paar Sandwiches - ein Picknick zur Lunchtime veranstalten. Und die Londoner? Sie nutzen die Grünflächen, um an der frischen Luft ein gutes Buch zu lesen, zum Fußballspielen und Joggen oder um ihre Hunde auszuführen.

Wer dabei nur an den Hyde Park denkt, der war noch nie in einem der kleinen Nachbarschaftsgärten, die sich oft nur wenige Meter von berühmten Sehenswürdigkeiten entfernt befinden. Mini-Paradiese wie der Hoxton oder der Warwick Square wurden vor Jahrhunderten angelegt - und sind bis heute beliebt bei Städtern, die das "Rus in urbe"-Prinzip der Alten Römer in allen Ehren halten: Es steht für die Freude an allem Ländlichen inmitten der Stadt.

Im Großraum London gibt es rund 1700 öffentliche Freiflächen, die jeweils mehr als 4000 Quadratmeter groß sind. Viele von ihnen haben eine spannende Geschichte und wurden in der Vergangenheit von prominenten Bewohnern besucht: "Alice im Wunderland"-Autor Lewis Carroll zum Beispiel lebte am Rande der Onslow Square Gardens. Am Montagu Square wohnten in den sechziger Jahren John Lennon, Yoko Ono, Paul McCartney und Jimi Hendrix.

Wie schön sie es hatten, zeigen diese Bilder.

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insgesamt 3 Beiträge
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spon-facebook-500859169 03.08.2012
1. Zu dumm ...
... dass die meissten diesen Squares privat sind und nicht fuer die Publik zugaenglich. Super, wenn dann der Spiegel in seiner bekannten Unwissenheit dort Leute hinlotst die dann vor verschlossen Tueren stehen ... erst informieren, dann schreiben.
superchango 03.08.2012
2. optional
Das gilt vielleicht für die privaten Garden Squares in Notting Hill, aber die Parks sind öffentlich zugänglich. Lieber Spiegel-Journalist, im Mutterland des Fussballs spielt man immer noch Football und kein Soccer.
xframix 03.08.2012
3. Die öffentlichen Parks sind frei zugänglich
... allerdings werden sie nachts abgeschlossen, je nach Jahreszeit unterschiedlich, aber spätestens mit Einbruch der Dunkelheit. Viele dieser Parks (meist mit schönen Spielplätzen) liegen etwas versteckt hinter den Häuserzeilen und das Eingangstor hat man als Uneingeweihter schnell übersehen. Aber auch Privatpersonen öffnen ihre liebevoll gepflegten Hausgärten an bestimmten Wochenenden für die Öffentlichkeit, gegen einen kleinen Betrag, der einer Wohltätigkeitsorganisation zu Gute kommt. Eine schöne Tradition.
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