Spanien Vorsicht vor Wegelagerern

Ein ahnungsloser Reisender wird von Unbekannten zum Anhalten aufgefordert. Und schneller als er gucken kann, sind Geld, Gepäck und Auto weg. Besonders auf der iberischen Halbinsel ist die Gefahr groß, solchen Trickräubern auf den Leim zu gehen.


Mit roher Gewalt oder durch einen Trick: In der Urlaubszeit werden viele Autos geknackt
Foto: GMS

Mit roher Gewalt oder durch einen Trick: In der Urlaubszeit werden viele Autos geknackt

Mit dem Beginn der Urlaubszeit muss besonders entlang der Autobahnen in Spanien wieder verstärkt mit Überfällen auf Touristen gerechnet werden, warnt das Auswärtige Amt in Berlin. Die Täter gehen in den meisten Fällen nach dem gleichen Prinzip vor: Oft beschädigen sie zunächst das Auto des Touristen, anschließend bieten sie dann Hilfe an. Wer nicht aufpasst, wird so schnell zum Opfer.

Geben einem andere Verkehrsteilnehmer - etwa per Handzeichen - Hinweise über angebliche Schäden am Auto, sei immer Misstrauen angebracht, so das Ministerium. Dann oft stellt sich der vermeintliche Schaden als Falle heraus: Hält der Tourist an, wird er ausgeraubt. Um sich nicht unnötig zu gefährden, sollten Urlauber nur auf Raststätten anhalten. Auf keinen Fall sollte auf dem Seitenstreifen gestoppt werden. Werde bei einer Panne ein Abschleppdienst gerufen, sollte man sich vergewissern, dass das Abschleppauto das Symbol der Autobahngesellschaft Autopistas oder des angeforderten Pannendienstes trägt.

Besonders häufig betroffen von solchen Straftaten sei die Autobahn A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Junquera und Barcelona.



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