Weihnachtsmarkt Chicago wartet aufs Christkind

Es ist ein Bild, das eigentlich so gar nicht passt: Hochhausschluchten und dazu der Duft von Glühwein, gerösteten Mandeln und Lebkuchen. Und doch ist es Realität - in Chicago, beim "Christkindelmarket".

Chicago - Nürnberg ist das Vorbild, keine Frage. Brezel, Bratwurst und besondere Backwaren, all dies kann man nun schon zum neunten Mal beim "Chicago Christkindelmarket" genießen. Los geht es am 25. November, dem amerikanischen Thanksgiving Day, letzter Tag ist dann der 22. Dezember.

"Die zahlreichen, festlich geschmückten Holzbuden verleihen dem Christkindelmarket auf dem Daley Plaza zu Füßen der großen Picasso-Statue authentisches Weihnachtsmarktflair", erklärt das Pressebüro der Stadt Chicago. Die Händler und Handwerker kommen den Angaben zufolge aus Deutschland: Viele von ihnen sind aus dem Erzgebirge oder dem Bayerischen Wald und verkaufen Christbaumschmuck, Nussknacker, Holzschnitzereien, Glasbläserarbeiten und vieles mehr.

Initiator des "Christkindelmarket" ist die Deutsch-Amerikanische Handelskammer in Chicago. Zur offiziellen Eröffnung des Markttreibens durch Bürgermeister Richard Daley am 26. November reist den Angaben zufolge eigens eine Delegation aus Nürnberg nach Chicago. Darunter auch das echte Nürnberger "Christkind 2004". Außerdem wird es am 2. Dezember einen Laternen-Umzug für Kinder geben sowie Auftritte von Musikgruppen an den Wochenenden.

Geöffnet ist der Chicago "Christkindelmarket" täglich von 8 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr.