Lob des Kapitalismus Missmanager gefeuert

Nicht nur die Unterschlagung von Pfandbons oder der illegale Verzehr einer Frikadelle haben arbeitsrechtliche Folgen, sondern auch das Ruinieren eines Weltkonzerns.


Zu langsam, zu zaghaft: Ex-Konzernchef Apotheker
DPA

Zu langsam, zu zaghaft: Ex-Konzernchef Apotheker

Das musste jetzt auch Léo Apotheker, deutscher Konzernchef des US-Unternehmens Hewlett-Packard, schmerzlich erfahren. Nachdem es ihm in seiner elfmonatigen Amtszeit als Vorstandsvorsitzender gelungen war, den Börsenwert von HP zu halbieren, wurde ihm nun gekündigt. Im Gegenzug erhält Apotheker etwa 13 Millionen Dollar.

Die Höhe der Entschädigung ist nach Ansicht von Wirtschaftsexperten leicht zu erklären: Mehr sei einfach nicht rauszuholen gewesen, das habe sich Apotheker selber zuzuschreiben. Um den Trennungsdruck zu erhöhen, hätte er die Firma entweder schneller ruinieren oder den Börsenwert zumindest vierteln müssen.



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