Das könnte Sie interessieren: Tex Rubinowitz: "Die sieben Plurale von Rharbarber"

Tex Rubinowitz lebt als Witzezeichner, Maler und Schriftsteller in Wien. Musik hört er nur aus dem Fenster vorbeifahrender Autos. Hier ist sein neues Buch:

9 Erfindungen, die es nicht leicht haben auf dem Patentamt

1. Selbstklebendes Klopapier

2. Waschstraßen für Büffel

3. Flüssigstaub zum Einfrieren

4. Einweg-Perpetuum-mobile

5. Zuckerzange für Salzwürfel

6. Cord-Ziesel, der blökt, wenn man ihn drückt

7. Frottee aus der Tube

8. Bumspuppe aus Tofuwürstchen

9. Hochleistungs-Firlefanz aus Detmold

Die Menschheit wäre ausgestorben mit Einstiegssätzen wie diesen

1. Du erinnerst mich an meine Mutter

2. Du erinnerst mich an deine Mutter

3. Hast du heute schon deine Mutter angerufen?

4. Du erinnerst mich an meine Freundin

5. Meine Freundin erinnert sich an deinen Vater

6. "Ein Männlein steht im Walde" - das Lied hab ich geschrieben

Die großen Nahrungsmittelskandale

1. Melkfett im Brie (Neuilly-sur-Seine, 1975)

2. Schollen im Heringssalat (Büsum, 1678)

3. Margarine aus Kohle (Mülheim an der Ruhr, 1925, bekannt auch als "Die Fischer-Tropsch-Synthese")

4. Wein im Frostschutzmittel (Österreich, 1985)

5. Maden im Speck (Tessin, 2000)

6. Hufeisen in der Lasagne (Großbritannien, 2013)

7. Schlümpfe in Überraschungseiern (Swasiland, 1991)

8. Versalzene Suppe, die nach Seife schmeckt (Silberhochzeit von Martha und Werner Potzek, 1957 im Gasthof zum frommen Lamm, Holzminden)

9. Palettenweise abgelaufenes Ambrosia (Hafen von Athen, 750 v. Chr.)

Die neuen Lounges sind da

1. Pediküre: Naillounge

2. Fleischer: Wurstlounge

3. Bundestag: Die-da-oben-Lounge

4. Bank: Schuldenlounge

5. Acker: Kartoffellounge

6. Tümpel: Laichlounge

7. Friedhof: Leichenlounge

8. Lounge: Loungelounge

Die neue Couragiertheit

1. Einen Amokläufer mit Schattenspielen ablenken

2. Bei einem bewaffneten Überfall den Gangster bitten, die Waffe doch wieder einzustecken, ihm erklären, dass das hier keine gefährliche Gegend sei

3. Einem im Bus laut in sein Handy quatschenden Mitfahrer das Telefon wegnehmen und aufessen (ihn bei einem eventuellen Rückruf bitten, einen aufs Klo zu begleiten)

4. Im Winter Low-Fat-Meisenknödel aufhängen

5. Einer alten Dame über die Straße und beim Testament helfen

6. Mit einer Pistole, die quakt, wenn man sie abfeuert, Kim Jong-un einen "Besuch" abstatten

7. Mal nicht mit keimenden Kartoffeln in der Unterhose zum Urologen

Womit man was rausbekommt

Rotweinflecken: Schmalz

Brandflecken: Flammenwerfer

Lippenstift am Kragen: Hemd mit Lippenstiften waschen

Gardinengilb: Salatschleuder

Haar in der Suppe: Hairstylist

Akne: Backpfeifen

Stottern: Schweigekloster

Was die Kinder aus berühmten Horrorfilmen heute machen

Der Junge aus Shining: nichts Besonderes

Damien aus Das Omen: schrieb für die deutsche Countryband
Truck Stop den Song "Take it easy, altes Haus" (Platz 2 bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix d'Eurovision 1979), verkauft jetzt Kirschkernkissen

Rosemarys Baby: macht gerade eine Umschulung

Carrie: Hausfrau, 2 Kinder

Das Mädchen aus Der Exorzist: Bummelstudentin

Das doppelte Lottchen: lebt in einem Vorort von München

Die 7 erfolgreichsten Hitler-Titel des SPIEGEL

1. Kochen mit dem Führer. Von seiner Eisbein-Intoleranz zur Blitzkriegdiät mit Nudelkonzentrat (Heft 9/61)

2. Immer so durchgemogelt. Was wollte der wahnsinnige Diktator wirklich? (12/78)

3. Hitler - Beim DNA-Test durchgefallen? (34/08)

4. "You ain't no friend of mine" Elf Jahre nach dem Zusammenbruch - Die Abrechnung des Kings mit dem Führer (22/56, Titel bezog sich auf Presleys Song "Hound Dog", daraus die an Hitler adressierte Liedzeile: "You ain't-a nuthin' but a hound dog, Cuhcrying all the time, You ain't nuthin' but a hound dog, Cryin' all the time, Well, you ain't never caught a rabbit, And you ain't no friend of mine")

5. Burnout-Falle und Bunkerblues: Fluch der Führerpersönlichkeit (50/82)

6. Sülze macht Asbest stumpf. Adolf Hitlers irrste Thesen (27/99)

7. Hitlers Taschentuch (12/85)

Die sieben Plurale von Rhabarber

Rowohlt Verlag, 128 Seiten, 8,99 €

Rowohlt Verlag, 128 Seiten, 8,99 €

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